Wachau-Marathon: "Irgendwie zaach"

Blog17. September 2014, 05:30
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Am Tod gibt es nichts zu relativieren. Und wenn es bei einer Jedermann-Sportveranstaltung einen Toten gibt, ist das eine Katastrophe - für alle. Zuallererst für die Angehörigen. Aus dem Unglück dann Lehren zu ziehen ändert für die Familie des Opfers zwar nichts, aber vielleicht hilft es anderen, Fehler zu vermeiden

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foto: thomas rottenberg

Aber fangen wir mit dem Alltag an. Zu einem Zeitpunkt, als keiner von uns von dem Unglück wusste und wir uns nach dem Wachau-Marathon in Krems sammelten und erholten.

So wirklich konnte da keiner sagen, wieso. Aber als Christoph es aussprach, wollte niemand widersprechen: "Ein bisserl zaach war es schon." Wirklich gut gegangen war es keinem von uns - unabhängig von Strecke, Leistungsklasse und Zielen.

Obwohl der Wachau-Marathon einer jener Läufe ist, auf die sich alle einigen können: ein gut zu laufender, sympathischer Bewerb. Ein Event, der gleichzeitig schnell und chillig ist. Bei dem man vorher weiß, dass man den Veranstalter auf den und für die letzten drei Kilometer verfluchen wird - und der von Jahr zu Jahr mehr zum Familien- und Freundetreffen wird.

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