Kampfessen im Apfelland

16. September 2014, 08:46
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Der steirische Agrarlandesrat Johann Seitinger (ÖVP) rief den Apfel zum "Symbol für Zusammenhalt" aus

Steirer werden seit Wochen - noch vehementer als die Restösterreicher - aufgefordert, Äpfel zu essen. Denn von den 7908 Hektar Apfelanbauflächen Österreichs liegen 6197 Hektar in der Steiermark. Wer Äpfel isst, hilft den steirischen Bauern und sagt den russischen Sanktionen den Kampf an.

Der steirische Agrarlandesrat Johann Seitinger (ÖVP) rief den Apfel zum "Symbol für Zusammenhalt" aus, Pflegeheime erklärten sich solidarisch, selbst Friseure teilen Gratisäpfel aus. Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und Landwirtschaftskammer führten den "Mitarbeiter-Apfel" in steirischen Firmen ein.

Es klicken zwar (noch) nicht die Handschellen an der Supermarktkassa oder am Bauernmarkt, wenn kein Apfel im Körberl liegt, aber selbst schuld, wer dann als "Putinversteher" gilt. Verträgt man Obst in rauen Mengen nicht, gibt es auch besten steirischen Apfelmost und Apfelcider: Trinken für die Bauern! (cms/DER STANDARD, 16.9.2014)

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    Apfel essen für die österreichischen Bauern.

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