"Die Sims 4": EA straft Spielepiraten mit verpixelter Grafik

16. September 2014, 10:11
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Spielern wird statt scharfer Grafik Pixelbrei serviert

Es gibt durchaus kreative Methoden, um Spieler zu bestrafen, die sich ein Spiel kostenlos aus illegalen Quellen besorgt haben. Bereits öfter angewandt wurde etwa eine Levelbegrenzung.

Pädagogisch gingen es die Macher des Indiegames "Game Developer Tycoon" an, die einen Mechanismus implementierten, der dem virtuellen Entwicklerstudio des Spielers schwere Verkaufseinbußen aufgrund der illegalen Verbreitung seiner Machwerke bescherte.

Pixelbrei

Auch Electronic Arts hat sich für "Die Sims 4" etwas einfallen lassen. Das Spiel verpixelt die virtuellen Bewohner, wenn sie nackt sind – etwa beim Duschen oder am Klo. Bei gecrackten Versionen des Spiels, die über Tauschbörsen und via Bittorrent kursieren, tritt dieser Effekt im Laufe der Zeit allerdings nicht nur in privaten Situationen, sondern am ganzen Bildschirm auf und präsentiert das Game in der ästhetischen Grobheit vergangener Zeiten.

Piraten reagieren

Nutzer, die sich mit diesem Problem an EA wenden, werden abgewiesen und ermahnt, sich die Lebenssimulation auf legalem Wege zu besorgen, schreibt Kotaku. Allerdings haben auch die Games-Piraten nachgerüstet und eine Version in Umlauf gebracht, bei der das Pixel-Problem angeblich nicht auftreten soll. (gpi, derStandard.at, 16.09.2014)

  • Bei gecrackten Games wird schlussendlich das gesamte Bild verpixelt:
    foto: the sims 4

    Bei gecrackten Games wird schlussendlich das gesamte Bild verpixelt:

  • Artikelbild
    foto: ea
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