Zug nach falscher Bombendrohung evakuiert

15. September 2014, 06:55
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33-jähriger Dornbirner wollte vergessenen Rucksack auf fragwürdige Weise zurückbekommen

Bregenz - Ein zerstreuter Zugpassagier hat am Sonntagabend mit einer Bombendrohung die Evakuierung eines Regionalzugs in Bregenz ausgelöst. Der 33-Jährige hatte seinen Rucksack im Zug liegen lassen und wandte sich an das Call Center der ÖBB. Weil ihm dieses nicht nach seinen Vorstellungen half, gab er an, dass sich in dem Rucksack eine Bombe befinde, teilte die Landespolizeidirektion Vorarlberg mit.

Aufgrund des Anrufs verständigte die Notfallleitstelle der ÖBB um 19.46 Uhr die Polizei, dass sich nach den Angaben des Mannes im Regionalzug 5674 eine Bombe befinde. Der Zug stand zu diesem Zeitpunkt auf Gleis 3 im Bahnhof Bregenz. Die Polizei forderte daraufhin alle Fahrgäste auf, den Zug zu verlassen. Der Zug wurde aus dem direkten Bahnhofsbereich gefahren und der Bahnsteig abgesichert.

Die Polizei konnte den Anrufer nach kurzer Zeit ermitteln. In Befragungen wurden die Hintergründe der Tat feststellt. Der 33-jährige Dornbirner wird nun bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. (APA, 15.9.2014)

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