TV-Programm für Montag, 15. September

15. September 2014, 06:00
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Programmänderung: Thema statt Sommergespräch. Außerdem: Todeszug nach Yuma, Kulturmontag, Pro und Contra über Visionen in Österreich, Müll im Garten Eden von Fatih Akin

20.15 WESTERN
Todeszug nach Yuma
(3:10 to Yuma, USA 2007, James Mangold) Remake des Glenn-Ford-Klassikers. „Ein Farmer, der um seinen Besitz und seine Familie bangen muss; ein Banker, der vornehmlich die Ausweitung und Sicherung seiner Geschäfte im Sinn hat; und schließlich ein Gesetzloser, der sich um nichts schert außer um die Befriedigung seiner Bedürfnisse. Die drei Protagonisten des Westerns verkörpern auf geradezu exemplarische Weise ebenso viele Strategien, mit dem Land und einer sich verändernden Gesellschaft umzugehen“, schrieb DER STANDARD. Mit Russell Crowe, Christian Bale. Bis 22.35, Kabel eins

foto: kabel eins

20.15 DOKUMENTATION
Und er bewegt sich doch – Neues vom Wiener Kongress
Vor 200 Jahren fand in Wien ein weltgeschichtlich einmaliges Treffen statt: Acht Monarchen und Vertreter aus 65 Staaten sowie ein Heer von deren Begleitpersonal mitsamt zehntausenden Adabeis bevölkerten die kleine Stadt Wien und ihre Vororte nahezu neun Monate. Roswitha und Ronald P. Vaughan lassen die Hauptakteure Metternich und Napoleon in einer Spielszene zusammentreffen. Peter Strauss und Victor Couzyn rekonstruieren das verbale Duell, das sie sich geliefert haben. Außerdem zeigt der Film die Stadt Wien ein letztes Mal als Player der Weltgeschichte. Bis 21.05, 3sat

21.00 DISKUSSION
Hart, aber fair: Der Kick der kleinen Preise – wie billig darf Kleidung sein?
Bei Frank Plasberg diskutieren Gerd Müller (CSU), Modedesigner Michael Michalsky, Kirsten Brodde (Expertin für "Grüne Mode“ bei Greenpeace, Buchautorin Saubere Sachen), Stefan Genth (Hauptgeschäftsführer Handelsverband Deutschland) und Model Fiona Erdmann. Bis 22.15, ARD

21.05 MAGAZIN
Thema
Das Chronikmagazin des ORF springt für den erkrankten Kanzler ein, das letzte Sommergespräch ist auf 22. September vertagt. Thema-Themen: Die aus dem vorigen Sommergespräch bekannte Wut-Oma Frieda Nagl im Porträt, Tagesväter und Radiolegende Rosemarie Isopp. Bis 22.00, ORF 2

21.20 REPORTAGE
Die Reportage: Unterwegs mit den Wiener Linien
Der jüngsten U-Bahn-Fahrerin über die Schulter schauen oder einen Einsatzleiter bei Großevents begleiten kann der geneigte Zuschauer hier bequem vom Sofa aus. 22.25 Uhr: Amateur-Erotik Die Sexbranche ist in der Krise, der Do-it-yourself-Porno boomt. 23.30 Uhr: Türsteher. Bis 0.30, ATV

22.30 KULTURMAGAZIN
Kulturmontag
Martin Traxl mit: 1) 200 Jahre Wiener Kongress – Von Festen, Fuhrparks und Glücksrittern. 2) Gipfeltreffen zum Kunstdeal Essl – Hans Peter Haselsteiner und Karlheinz Essl live im Studio. 3) Schwerpunkt Medien, Manipulation und Kritik – Von falschen Freunden, gefakten Bildern und der Rolle der Kritiker. Außerdem: die Fake-Doku Kubrick, Nixon und der Mann im Mond. Bis 0.00, ORF 2

23.05 DISKUSSION
Pro und Contra: Visionen für Österreich – Brauchen wir einen Neustart?
Zu Gast bei Corinna Milborn sind unter anderem Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Staatssekretär Harald Mahrer, Grundlagenforscher Markus Hengstschläger und Philosoph Konrad Paul Liessmann. Bis 0.10, Puls 4

23.10 DOKUMENTATION
Selbstporträt Syrien
Seit er bei den Filmfestspielen in Cannes 2011 das syrische Regime offen kritisierte, lebt der Filmemacher Ossama Mohammed im Pariser Exil. Zensiert in seiner Heimat, genießt er besonders bei jungen Syrern hohes Ansehen. Der Dokumentarfilm zeigt ihn im virtuellen Austausch mit der jungen Filmemacherin Simaw aus Homs, die den Alltag im Bürgerkriegsland filmisch auf Youtube dokumentiert. Bis 0.45, Arte

23.15 DOKUMENTATION
Müll im Garten Eden
Fatih Akin zeigt, wie Çamburnu – das Dorf seiner Großeltern am Schwarzen Meer – zugrunde gerichtet wird: Seit oben auf dem Hang eine Mülldeponie anwächst, wird die Umwelt durch Unfälle und Havarien kontinuierlich verschmutzt. Verantwortliche reden sich vor der Kamera heraus, die Einwohner sind verzweifelt. Bis 0.50, NDR

foto: ndr

0.30 KULTURMAGAZIN
10 vor 11
Sopran Barbara Hannigan stammt aus einem Ort in Kanada, dessen Atem, Geräuschpegel und Natur Gegenpole zu den Großstädten und Opernhäusern in Europa bilden. Sie singt nicht nur, sondern kann tanzen und dirigiert das Concertgebouw Orchester in Amsterdam. Sie konnte für die Aufführung der Oper Die Soldaten von Bernd Alois Zimmermann an der Bayerischen Staatsoper München gewonnen werden konnte. Sie singt die Marie, ein 15-jähriges Mädchen von unbezwinglichem Lebenswillen, das von der sie umgebenden Männerwelt ruiniert wird. Der Kritiker der "Süddeutschen Zeitung" schrieb zur Premiere: „Ein absoluter Glücksfall im Opernbetrieb.“ Bis 0.55, RTL (Andrea Heinz, DER STANDARD, 15.9.2014)

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