Fischer nennt aktuelle Situation des Heers "komplizierten Balanceakt"

13. September 2014, 10:32
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Der Bundespräsident glaubt aber an Einsatzfähigkeit

Wien - Für Bundespräsident Heinz Fischer, der auch Oberbefehlshaber des Militärs ist, ist die aktuelle Situation des Heers ein "komplizierter Balanceakt". "Manche Sparmaßnahmen treffen das Bundesheer sehr empfindlich, aber die Einsatzbereitschaft als solche ist nach wie vor gegeben", betonte er gegenüber den "Salzburger Nachrichten" (Wochenend-Ausgabe).

Die führenden Offiziere des Bundesheers "sagen mir, dass das Heer in einer ernsten und schwierigen Situation ist", meinte Fischer. Das wolle er auch nicht verharmlosen, erklärte das Staatsoberhaupt. "Man kann in der gegenwärtigen Situation nicht unbesorgt sein", meinte Fischer auf eine entsprechende Frage. "Aber die Sorgen des Bundesheers liegen in der einen Waagschale, die gesamtstaatliche Notwendigkeit, Sparziele zu erreichen, liegt in der anderen Waagschale. Es ist also ein komplizierter Balanceakt, den wir gemeinsam schaffen müssen." (APA, 13.9.2014)

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