"Spiegel": Chefredakteur Büchner bittet um Geduld

11. September 2014, 16:41
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Ressortleiter hatten sich gegen rasche Zusammenlegung von Print und Online ausgesprochen -

Wien - "Spiegel"-Chefredakteur Wolfgang Büchner startet einen Kalmierungsversuch. In einem Brief repliziert er auf die interne Erklärung der "Spiegel"-Ressortleiter, die sich gegen gemeinsame Ressortleitungen von Printmagazin und "Spiegel Online" ausgesprochen haben - derStandard.at berichtete darüber. Ein Vorhaben Büchners, das als "Spiegel 3.0"-Konzept umgesetzt werden soll.

Die Reaktion Büchners auf das Misstrauensvotum fällt sehr milde aus. Wie das Branchenmedium meedia.de berichtet, bittet er in dem Schreiben um Geduld. Einladungen zu weiteren, ausführlichen Gesprächen würden rechtzeitig an die Redakteure ergehen.

Und: "Es ist gut, dass wir nun miteinander über den besten Weg diskutieren, wie wir die Kompetenzen und Energien der Redaktionen von "'Spiegel' und 'Spiegel Online' zum Vorteil des gesamten Unternehmens gemeinsam nutzen können." (red, derStandard.at, 11.9.2014)

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