Navy testet neues Exoskelett von Lockheed Martin

11. September 2014, 12:38
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Soll bis zu 27fache Produktivitätssteigerung bringen und Arbeiter körperlich entlasten

Die US-Navy experimentiert momentan ein Exoskelett, das vom Rüstungskonzern Lockheed Martin entwickelt wurde. Mit der "zweiten Hülle“ sollen Navy-Mitarbeiter entlastet werden, die schwere körperliche Arbeit verrichten. Ein mögliches Einsatzgebiet sind etwa Werften, wo beim Schiffsbau oft schwere Geräte transportiert und eingesetzt werden müssen.

Balance

Das FORTIS betitelte Exoskelett soll Unterstützung bei Objekten von bis zu 16 Kilogramm bieten, aber gleichzeitig eine leichte, flexible Hülle besitzen. Denn die Arbeiter sollen FORTIS auch beim Stiegensteigen oder der Schiffsreparatur in gewissen Höhen anbehalten können.

gcaptain.com

Für die Entwicklung des Exoskeletts wurden, wie in der Biomechanik üblich, natürliche Körperbewegungen der Arbeiter beobachtet.

Nicht für Kampfeinsatz

FORTIS soll allerdings nicht unbedingt in Kampfgebieten zum Einsatz kommen, so Wired. Dafür gibt es andere Projekte, wie etwa TALOS, dessen Hülle mit Gerätschaften kommunizieren kann. Bei entsprechendem Anklang will Lockheed Martin das Exoskelett auch anderen Branchen zur Verfügung stellen, etwa für Bauarbeiter oder in Minen. Denn von der Wirkung der Unterstützungshülle ist der Rüstungskonzern überzeugt: Laut ersten Tests sollen Arbeiter mindestens doppelt, aber auch bis zu 27 Mal so produktiv sein, wenn sie FORTIS tragen. (fsc, derStandard.at, 11.9.2014)

Links:

Wired

  • Das Exoskelett entlastet den Körper
    foto: screenshot

    Das Exoskelett entlastet den Körper

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