Großes, wildes Essen: Floraison am Spittelberg

11. September 2014, 15:44
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Noma-Koch Philipp Inreiter und Noma-Junior-Sommelier Lars Korby poppen diesen Samstag am Spittelberg auf

Es braucht schon jugendlichen Übermut, um in einer Welthauptstadt des kulinarischen Konservativismus wie Wien ein Avantgardeprojekt wie die "Floraisons" aufzuziehen. Kommenden Samstag ist es wieder soweit, da läutet der gerade einmal 22-jährige Philipp Inreiter mit seinem Freund, dem speziell für den Abend eingeflogenen Jungsommelier Lars Korby aus Kopenhagen den Herbst ein. Mit mindestens acht Gängen und, damit einem nicht fad wird, vorneweg einem Sakkato an "Snacks", sowie reichlich Naturweinen von heimischen wie internationalen Top-Weingütern - darunter auch hierorts kaum zu bekommende Raritäten aus dem französischen Jura.

Zart geräucherte Leber

Inreiter, der es als bislang einziger Österreicher in die Stamm-Küchenmannschaft von René Redzepis "Noma", immerhin das angeblich beste Restaurant der Welt, geschafft hat, kündigt allerhand Feinheiten von der wild gefangenen Hallstätter-See-Reinanke an (darunter auch die "ganz zart angeräucherte Leber"!), er wird sich die Wiener Schnecke zur Brust nehmen, davon abgesehen aber stark auf Gemüse fokussieren: "Ist ja schließlich Erntezeit!"

Schauplatz ist das noble Bulthaup-Küchenstudio am Spittelberg, Platz ist für maximal 20 Gäste - Restplätze sind dem Vernehmen nach noch zu haben. (corti, derStandard.at, 11.09.2014)

Floraisons, erste Herbstsession am 13. September im Bulthaup-Küchenstudio am Spittelberg, Dinner 125 Euro, Weinbegleitung 55 Euro inklusive Kaffee.

Info & Buchung

floraison.at

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    foto: itzi may
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