Dodik: Unabhängigkeit der Serbischen Republik auf der Tagesordnung

10. September 2014, 16:52
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Bosnisch-serbischer Präsident glaubt nicht an bosnischen Staat

Sarajevo/Banja Luka - Der bosnisch-serbische Präsident Milorad Dodik hat wenige Tage vor dem offiziellen Start des Wahlkampfes in Bosnien seine separatistischen Forderungen erneut bekräftigt. Man habe die eine Zeit lang unterdrückte Idee einer Serbischen Republik als Staat voll rehabilitiert. Nun sei sie erneut auf die Tagesordnung gestellt worden, verkündete Dodik am Mittwoch gegenüber einem Lokalsender in Banja Luka.

Er glaube nicht an Bosnien als unabhängigen Staat, versicherte Dodik einmal mehr. Der Präsident des kleineren Landesteils, der Republika Srbska, will bei den Wahlen am 12. Oktober erneut kandidieren. Umfragen zufolge hat er erneut beste Aussichten wiedergewählt zu werden.

Dodik hatte bereits vor Monaten angekündigt, dass das bevorstehende Referendum in Schottland für die Serbische Republik "hilfreich" sein werde. Er selbst möchte jener Mann sein, der den Prozess der Unabhängigkeit der Republika Srpska leitet, erklärte er am Mittwoch. (APA, 10.9.2014)

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