Hoax: Versicherungswebsite geht mit Bud-Spencer-Tod auf Klickfang

10. September 2014, 15:10
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Über 50.000 Likes und 12.000 Shares wurden ergattert. Wer auf den Link klickte, gelangte zu einer Website mit Tipps zu Lebensversicherung

Bud Spencer soll gestorben sein – mit dieser Nachricht schockierte am Dienstag eine deutschsprachige Bud Spencer-Fansite seine Facebook-Follower. Als Quelle dazu wird die Website des deutschen Fernsehsenders RTL angegeben, die Nachricht verbreitet sich in Windeseile auf Facebook: Mehr als 50.000 klicken auf "Gefällt mir“, über 12.000 teilen die Nachricht mit ihren Freunden.

Klicks erheischen

Dabei ist Carlo Pedersoli, wie Bud Spencer tatsächlich heißt, quicklebendig. Bei der Nachricht handelte es sich vielmehr um eine Fälschung, einen sogenannten Hoax – der aber im Unterschied zu klassischen „Grubenhunden“, so ein weitere Name für absichtliche Zeitungsenten, aus ökonomischen Gründen erfolgte: Eine Website mit Tipps zum Finden einer passenden Lebensversicherung hatte die Falschmeldung lanciert und so Klicks erheischen wollen. Das berichtet das deutsche Portal Meedia.de.

Leicht erkennbar

Die Falschmeldung habe immerhin gezeigt, wie viele User Links sharen, ohne ihren Inhalt zu überprüfen, so Meedia weiter – denn mit einem Klick auf die Meldung hätten die Nutzer den angeblichen Tod leicht als Falschmeldung enttarnen können. (fsc, derStandard.at, 10.9.2014)

  • Bud Spencer lebt - mit der Falschmeldung wollte eine Website nur Klicks generieren
    foto: epa/apa

    Bud Spencer lebt - mit der Falschmeldung wollte eine Website nur Klicks generieren

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