Wirtschaftswissenschaftlicher Preis für Helene Rey

10. September 2014, 11:42
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Französische Ökonomin "für außergewöhnliche Arbeiten in den Bereichen der Geldpolitik und der internationalen Makroökonomie" ausgezeichnet

Bern - Der erstmals vergebene Carl-Menger-Preis der Wirtschaftswissenschaften geht an die französische Ökonomin Helene Rey. Die Professorin an der London Business School erhielt die Auszeichnung am Dienstag für ihre Forschung zu aktuellen Fragen rund um die Geldpolitik während der Krise.

Der neue Preis wurde von der Schweizerischen Nationalbank (SNB), der deutschen Bundesbank und der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) initiiert und ist mit 20.000 Euro dotiert. Er krönt eine Persönlichkeit aus der Wissenschaft "für außergewöhnliche Arbeiten in den Bereichen der Geldpolitik und der internationalen Makroökonomie", wie die SNB mitteilte.

Der Namensgeber des Preises, Carl Menger, wurde 1840 geboren und gilt als Vater der österreichischen Volkswirtschaftslehre. Sein Werk "Grundsätze der Volkswirtschaftslehre" verteidigt die These der Grenznutzenschule, wonach der Wert eines Gutes durch die subjektive Wertschätzung seiner jeweils letzten Einheit bestimmt wird. (APA, derStandard.at, 10. 9. 2014)

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