Islamistenführer in Syrien getötet

9. September 2014, 21:37
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Mehr als vierzig Menschen starben bei Selbstmordanschlag

Damaskus - Der Chef einer der größten Rebellengruppen in Syrien ist offenbar bei einer Bombenexplosion getötet worden. Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte starb Hassan Abud, Anführer der islamistischen Gruppe Ahrar al-Sham, am Dienstagabend bei einem Anschlag in der nordsyrischen Ortschaft Ram Hamdan.

Mehrere Dutzend weitere Anhänger von Ahrar al-Sham seien ebenfalls getötet worden. Das Oppositions-Netzwerk Edlib News berichtete auf seiner Facebook-Seite von über 40 Toten. Ein Selbstmordattentäter habe während einer Zusammenkunft der Al-Sham-Führung und weiteren Rebellen seinen Sprenggürtel gezündet. Neben Abud seien auch hochrangige Mitglieder des Oppositionsbündnis Islamische Front getötet worden.

Die Ahrar al-Sham sind eine islamistische Rebellenmiliz, die im syrischen Bürgerkrieg gegen das Regime von Bashar al-Assad kämpft. Sie ist Teil des Oppositionsbündnisses Islamische Front. (APA, 9.9.2014)

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