Doppeldeckerbusse und Silberpfeil: Wiener Verkehrsmuseum neu gestaltet

Ansichtssache9. September 2014, 20:44
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Eröffnung der neu gestalteten Remise am 13. September

Wien - Auf Längsbänken sitzen die Wiener in den Öffis nicht gern, und für Doppeldeckerbusse waren sie immer "ein bisserl zu bequem": Bei einer ersten Führung am Dienstag erzählten die Betreiber des für 3,5 Millionen Euro umgestalteten Wiener Verkehrsmuseums im dritten Bezirk von den Eigenheiten der 150-jährigen Verkehrsgeschichte in der Bundeshauptstadt. Die soll laut dem neuen Konzept - anders als im technisch orientierten Straßenbahnmuseum - das Leitthema sein und den Besuchern anhand von Exponaten, interaktiven Spielereien und einem U-Bahn-Simulator nähergebracht werden.

Da findet sich eine Pferdetramway aus den 1860er-Jahren, ein "Silberpfeil", der 2,5 Millionen Kilometer am Buckel haben soll, und der Autobus, der 1976 beim Einsturz der Reichsbrücke aus der Donau gefischt werden musste. Auf 5.500 Quadratmetern erfährt man in den 1901 errichteten und denkmalgeschützten Hallen der ehemaligen Straßenbahn-Remise zum Beispiel, dass Mitarbeiter der Wiener Linien 1938 dem NS-Bürgermeister eine hölzerne Skulptur mit geschnitzten Hitler-Figuren schenkten und dass die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg New Yorker Straßenbahnen kaufte, deren Sitze sich je nach Fahrtrichtung umstellen ließen. Die Eröffnung findet am 13. September statt. (cmi, derStandard.at, 9.9.2014)

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apa/robert jaeger

Der Autobus, der 1976 beim Einsturz der Reichsbrücke in die Donau fiel.

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