ESPN-Chef: "E-Sport ist kein Sport"

9. September 2014, 14:29
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Sender-Präsident ist mehr daran interessiert, "echten Sport auszustrahlen"

Die Zuseherzahlen wachsen, genauso die Werbebudgets und Preisgelder, die mittlerweile Millionenbeträge erreichen: E-Sport boomt und zieht immer mehr Interessierte auf sich. Die populärste Seite für E-Sport-Übertragungen, Twitch, wurde gerade erst für fast eine Milliarde US-Dollar an Online-Händler Amazon verkauft.

Mit traditionellem Sport ließe es sich aber nicht vergleichen, meint zumindest John Skipper, Präsident des Sportsenders ESPN.

Nicht interessiert

"Es ist kein Sport - es ist ein Wettbewerb. Schach ist auch ein Wettbewerb. Dame ebenfalls. Und ich bin hauptsächlich darin interessiert, echten Sport auszustrahlen", so Skipper in einem Interview im Zuge der Code/Media-Konferenz.

Skippers persönliche Ansicht hindert seinen Sender allerdings nicht daran, auch derartige Wettbewerbe zu übertragen. Neben der "World Series of Poker" strahlte man dieses Jahr auch das E-Sport-Turnier "The International" zu "Dota 2" aus. (zw, derStandard.at, 9.9.2014)

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    foto: the international
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