Brustkrebsforscherin mit Lasker-Preis ausgezeichnet

9. September 2014, 13:48
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Der Special Achievement Award in Medical Science geht an die 68-jährige Mary-Claire King

Washington - Der diesjährige Lasker-Preis der Kategorie Special Achievement Award in Medical Science geht an die US-amerikanische Genetikerin Mary-Claire King. Der Forscherin war es mit ihrem Team an der University of Washington in Seattle gelungen, Genmutationen zu identifizieren, die an der Entstehung von Brustkrebs beteiligt sind.

King fand heraus, dass zehn Prozent der Frauen, die Mutationen der BRCA-Gene aufweisen, mit nahezu 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs erkranken. Zudem wurde die Genetikerin für ihre Beiträge zur Weiterentwicklung von DNA-Analysen zur Bestimmung von Verwandtschaftsverhältnissen ausgezeichnet.

Die Lasker-Preise werden seit 1946 von der Lasker-Foundation vergeben, einer Stiftung zur Unterstützung der biomedizinischen Forschung. Sie zählen zu den wichtigsten Wissenschaftspreisen der USA und werden nicht von ungefähr als die "amerikanischen Medizinnobelpreise" bezeichnet: 86 der bisherigen Lasker-Preisträger erhielten später nämlich auch den Nobelpreis, allein 32 davon in den vergangenen zwei Jahrzehnten. (red, derStandard.at, 9.9.2014)

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