Rochaden und Quote füllen "ZiBs" fast ganz aus

8. September 2014, 17:18
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APA-De-Facto belegt koalitionäre Dominanz bei Medienpräsenz - Nur Michel Reimon von den Grünen schert aus

Wien - Monat für Monat dominieren die Regierungsparteien die Auswertungen der ZiB-Präsenz von APA-De-Facto. Im August sorgten Personalrochaden, Frauenquote, Steuerreform und der Tod von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer für noch mehr Dominanz von SPÖ und ÖVP.

Rund 92 Prozent aller O-Töne in der ZiB 1 stammen demnach von Politikern der Koalition. Gut zwei Drittel schaffen sie in ZiB 2 und ZiB 24.

Je später der Abend, desto grüner wurden die ZiBs, errechneten die Medienbeobachter: Fast ein Viertel der O-Töne schaffte die Oppositionspartei in der ZiB 24. Um 19.30 Uhr waren es noch 6,1 Prozent.

Einzig das Politiker-Ranking aller drei ZiBs weist eine Abweichung auf: Mit seinem Report aus dem Irak schafft es der Grünen-Abgeordnete Michel Reimon auf Platz eins. (red, DER STANDARD, 9.9.2014)

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  • Die Regierungsspitze: Mitterlehner und Faymann.
    foto: reuters/bader

    Die Regierungsspitze: Mitterlehner und Faymann.

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