Estlands Innenminister: Grenzvorfall hat mit Schmuggelfall zu tun

6. September 2014, 12:52
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Geheimdienstmitarbeiter von russischen Behörden festgenommen

Tallinn/Moskau - Die Verschleppung eines Mitarbeiters der estnischen Sicherheitspolizei nahe der russischen Grenze hängt der estnischen Regierung zufolge mit einem möglichen Schmuggelfall zusammen. Der Beamte sei von russischen Behörden auf estnischem Gebiet festgenommen worden, als er nahe des Grenzübergangs Luhamaa im Einsatz war, sagte Innenminister Hanno Pevkur am Samstag.

Der Übertritt sei in einem Protokoll von estnischen und russischen Grenzschützern dokumentiert. Russlands Geheimdienst FSB hatte hingegen erklärt, der Beamte sei auf russischem Territorium im Zuge einer Spionageabwehr-Operation verhaftet worden. Dies wies die estnische Sicherheitspolizei zurück. Hauptziel sei nun, den Beamten wieder wohlbehalten nach Hause zu holen, sagte Pevkur. Er stehe dazu in Kontakt mit dem Innenministerium in Moskau. (APA, 6.9.2014)

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