Faymann in Kanzlerfrage hinter Mitterlehner

6. September 2014, 12:29
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Partei legt laut Gallup-Institut einen Prozentpunkt zu

Wien - Die Personalrochaden bei der ÖVP bringen der Partei weiter gute Umfragedaten. In der Kanzlerfrage, veröffentlicht von der Tageszeitung "Österreich" am Samstag, liegt der neue Parteiobmann Reinhold Mitterlehner knapp vor Bundeskanzler und SPÖ-Chef Werner Faymann. Die ÖVP legt diesen Daten zufolge auch bei der Sonntagsfrage um einen Prozentpunkt zu.

"Österreich" bezieht sich auf eine Umfrage des Gallup-Instituts unter 400 Befragten (2. bis 4. September). Könnten die Österreicher den Bundeskanzler direkt wählen, würden demnach 28 Prozent Mitterlehner ihre Stimme geben, 27 Prozent dem amtierenden Kanzler Faymann. Der ÖVP-Chef punktet auch bei der Sympathie: 53 Prozent finden Mitterlehner sympathischer, 47 Prozent Faymann. In der Sonntagsfrage legt die ÖVP um einen Punkt auf 20 Prozent zu, ist aber weiterhin Dritter. Die SPÖ bleibt bei 25 Prozent, die FPÖ ist Erster mit 28 Prozent.

Mitterlehner in Kanzlerfrage bei 17 Prozent

Die Tageszeitung "Heute" sah Mitterlehner bei einer Direktwahl des Bundeskanzlers jüngst bei 17 Prozent während sein Vorgänger als Parteichef, Michael Spindelegger bei der Kanzlerfrage zuletzt bei 13 Prozent lag.

In eine Umfrage für das Nachrichtenmagazin "profil" gehen 30 Prozent der Österreich davon aus, dass die ÖVP unter Mitterlehner moderner wird, sieben Prozent sind der Meinung, dass sie konservativer wird. Allerdings nehmen 54 Prozent der Befragten an, dass sich die Partei unter dem neuen Chef nicht ändern wird. (APA, 06.09.2014)

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