Freie Fahrt für die Greenlife Drive Tester

Ansichtssache mit Video5. September 2014, 18:09
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Bei "Greenlife Drive" testen Leser und User zwei Mal vier Wochen lang die Mobilität der Zukunft. Während dieser Zeit finden sie heraus, wie praktisch, effizient und reichweitenstark etwa der BMW i3, der Renault Zoe oder der Nissan Leaf sind. Mit dem Toyota Auris Touring Sports Hybrid und dem Volvo V60 Plug-in-Hybrid sind auch zwei Hybrid-Fahrzeuge im Test-Fuhrpark. Diesen Freitag wurden die Fahrzeuge den neugierigen Testfahrern übergeben.

derstandard.at/von usslar

Video: So haben die fünf Auserwählten für den Greenlife Drive Test die Übergabe erlebt.

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regine hendrich

Die drei Testerinnen und zwei Tester, werden sich intensiv der alternativ betriebenen Fahrzeuge annehmen. Mit unterschiedlichen Zugängen und Fahrprofilen werden sie die umweltfreundliche Mobilität auf ihre Alltagstauglichkeit abklopfen. Jede Woche werden sie eine andere Aufgabe erfüllen und ihre Erfahrung auf derStandard.at/drive teilen.

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regine hendrich

Eines der bekanntesten Elektroautos dieser Zeit, den Nissan Leaf, wird Ulrike Buchta-Kausel testen. „Ich überlege mir, mir demnächst ein Elektroauto zuzulegen und bin sehr froh, ein solches nun acht Wochen lang testen zu können", sagt sie. Einen enormen Vorteil hat Buchta-Kausel: Sie lebt in einem Einfamilienhaus und kann den Leaf zuhause an der heimischen Garagen-Steckdose aufladen.

Ein erstes Fazit kann sie auch schon ziehen: „Er ist mir ein wenig zu groß", gesteht sie, wünscht sich einen noch kompakteren Wagen, um leicht einen Parkplatz zu finden, aber in erster Linie „freue ich mich jetzt auf das elektrische Fahren."

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regine hendrich

„Mich zu bewerben, war ein No-Brainer – Autos zu testen im Standard – da musste ich einfach dabei sein", scherzt Rafael Kopper, der die ersten vier Wochen des Tests den Renault Zoe fahren wird. E-Autos sind ihm übrigens nicht neu: „Ich bin schon den Tesla Model S gefahren, und danach habe ich mir überlegt, wie es sich ausgehen könnte, dieses Auto zu kaufen."

Spannend ist, dass sein Fahrprofil nicht gerade prädestiniert für E-Autos ist, „weil ich in der Stadt hauptsächlich die Öffis nutze und mit dem Auto vor allem Überland unterwegs bin", sagt er. „Das Spannende wird folglich die Reichweite des Zoe sein."

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regine hendrich

Christine Pöschl fährt jeden Tag rund 70 Kilometer weit und interessiert sich sehr für alternative Antriebe. „Ich fahre privat ein Erdgas-Auto", sagt sie, als sie den Toyota Auris Touring Sports Hybrid übernimmt. Der Vollhybrid werde gut zu ihrem Anforderungsprofil passen, ist sie überzeugt, die Zukunft sieht sie aber „in den rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, die ihre Energie für den Antrieb aus Solarzellen gewinnen."

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regine hendrich

Johannes Liebermann arbeitet bei einer Agentur, welche das Verkehrsministerium bei der Anschaffung von Elektromobilen berät und meint „ich finde den E-Antrieb sehr spannend." Der BMW i3 ist für ihn "das erste gut aussehende und praktische Elektroauto". Die Reichweiten-Problematik, meint er, müsste man noch lösen, denn die E-Mobilität, in welcher Form auch immer sie kommen wird, wird Fahrzeuge mit konventionellen Antrieben über kurz oder lang ablösen.

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regine hendrich

Der einzige Plug-in-Hybrid im Test ist der Volvo V60 Plug-in-Hybrid. Barbara Bürbaumer, die knapp außerhalb der Stadt wohnt, wird den Schweden testen. "Wir haben ein Carport, das wir mit Photovoltaik-Panellen gedeckt haben und erzeugen uns unseren eigenen Strom", erzählt sie. Nicht zuletzt darum denkt sie für die Zukunft die Anschaffung eines E-Autos an. Sich mit dem Diesel-Hybrid der Reichweiten-Problematik nicht gleich stellen zu müssen, erleichtert ihr den Einstieg. Zudem gefällt ihr, dass „der Volvo ein sehr komfortabler und luxuriöser Wagen ist."

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regine hendrich

Allen Testerinnen und Testern stellt SMATRICS eine Tankkarte zur Verfügung. Mit dieser können sie an allen Stromtankstellen des Unternehmens kostenlos Strom tanken. Wie einfach oder kompliziert das in der Praxis ist, werden die Greenlife Drive Testfahrer und -fahrerinnen in den nächsten Wochen herausfinden.

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regine hendrich

Die ersten Erfahrungsberichte werden bereits in den kommenden Tagen auf derStandard.at/drive erscheinen, etwa wenn die Testerinnen und Tester ihre erste Aufgabe erfüllt haben. Diese lautet: Machen Sie eine ausgedehnte Spritztour, füllen restlos das Sitzplatzangebot Ihres Testautos und halten Sie fest, wie Ihren Fahrgästen das Fahrzeug gefällt. (Guido Gluschitsch, derStandard.at, 5.9.2014)

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