Was vom Flug MH370 übrig bleibt

Ansichtssache5. September 2014, 16:45
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Acht Monate nach dem Verschwinden des Fluges MH370 der Malaysia Airlines erzählen Familienangehörige von Passagieren über ihre Andenken und Erinnerungen an die Todesopfer. Sie zeigen, was von ihren Angehörigen noch übrig geblieben ist. Die Boeing 777 mit 239 Passagieren an Bord verschwand am 8. März 2014 auf ihrem Flug von Kuala Lumpur nach Peking. Mehr als zwanzig Länder waren an der Luft-, See- und Unterwassersuche nach der Maschine beteiligt. Die monatelange Suchaktion scheiterte noch bevor Blackbox und Aufzeichnungsgerät gefunden werden konnten. (Reuters/asjk, 5.9.2014)

foto: reuters/kim kyung-hoon

Liu zeigt den letzten Nachrichtenverlauf zwischen ihr und ihrem Mann Lu. Das Paar heiratete eine Woche vor dem Verschwinden des Flugzeuges. Aus beruflichen Gründen musste Lu noch vor den gemeinsamen Flitterwochen verreisen und buchte den Flug MH370.

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Dai Shuqins Tasche war ein Geschenk ihrer kleinen Schwester, die samt den gemeinsamen Eltern an Bord des verschwundenen Flugzeuges war. Dai erzählt, dass sie das Haus nicht ohne die Tasche verlassen kann. Mit ihr hat sie das Gefühl, ihrer Schwester nahe zu sein.

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foto: reuters/kim kyung-hoon

Liu probiert den Ring ihres verschwundenen Ehemannes Li Zhijin. Das letzte Telefonat mit Li vor dem Verschwinden des Flugzeugs endete im Streit. Das bedauert sie.

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foto: reuters/kim kyung-hoon

Hu zeigt Spielzeuge ihrer Enkeltochter, die zusammen mit ihrer Eltern an Bord des verschwundenen Flugzeuges war. Sie konnte das Haus der Familie ihres Sohnes nach dem Vorfall lange nicht betreten.

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foto: reuters/kim kyung-hoon

Zhang Yongli klammert sich an die Plüschtiere seiner verschwundenen Tochter Zhang Qi. Seit dem Vorfall wandert Yonglis Frau manchmal mehrere Kilometer vom Haus weg, da sie es nicht ertragen kann, dort zu wohnen, wo einst die Tochter gespielt hat.

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