Spielhersteller kämpfen künftig gemeinsam mit FBI gegen Online-Belästigungen

5. September 2014, 11:03
24 Postings

Gemeinsame Plattform soll Angriffe unterbinden

Die International Game Developers Association (IGDA) arbeitet an einer Plattform für Videospielhersteller, um effizienter und schneller bei Fällen von Online-Belästigungen oder Missbrauch einschreiten zu können. Einem Bericht der Branchenseite Polygon zufolge arbeitet die IDGA dazu auch mit dem FBI zusammen. "Ich hatte im Juli ein Meeting mit dem FBI bezüglich Belästigungen", erklärt die Leiterin der Organisation Kate Edwards. "Sie haben einen Anstieg des Problems bestätigt."

Überwachung

Die US-Bundespolizei beobachte Aktivitäten im Videospielbereich bereits, habe sich laut Ewards bislang aber vor allem auf Vorgänge wie Hacking oder besonders schlimme Fälle von Belästigung konzentriert.

Vergangene Woche erst hatte sich die Videospielindustrie in einem offenen Brief gegen Angriffe auf Gamer, Entwickler und Videospielkritiker ausgesprochen, nachdem es in Online-Netzwerken zu massiven Beleidigungen und sogar Morddrohungen gegen Entwicklerinnen und eine feministische Aktivistin gekommen ist. Im Fahrwasser dessen gerieten auch deren Unterstützer ins Visier. (zw, derStandard.at, 5.9.2014)

  • Das FBI beobachtet bereits Aktivitäten im Videospielbereich.
    foto: reuters/jonathan alcorn

    Das FBI beobachtet bereits Aktivitäten im Videospielbereich.

Share if you care.