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Mobilität: Die Freiheit, die alle meinen

5. September 2014, 13:31

Intelligente Verkehrssysteme bringen den Wunsch nach individueller Freiheit und volkswirtschaftliche Notwendigkeiten unter einen Hut

Das eigene Auto hat in den vergangenen Jahren etwas von seinem Glanz als Statussymbol eingebüßt. Die individuell gestaltbare Mobilität gilt aber nach wie vor als Inbegriff persönlicher Freiheit. Angesichts ständig wachsender Bevölkerungszahlen und der zunehmenden Verstädterung der Welt ist es eine der wichtigsten Aufgaben, die Freiheit, die alle meinen, unter ökologisch und volkswirtschaftlich vertretbaren Rahmenbedingungen zu ermöglichen. Ein Teil der Antwort liegt in der Senkung des Kraftstoffverbrauchs der Verkehrsmittel beziehungsweise im Umstieg auf alternative Antriebsformen. Ein anderer Teil ist die bessere Organisation des Verkehrs durch smarte Technologien.

Verkehr muss fließen

In manchen Stadtgebieten liegt der Anteil des Verkehrs, der für Parkplatzsuche verwendet wird, bei 30 %. Das ist eine massive Belastung für die Nerven der Autofahrer und für die Umwelt. Derzeit werden rund um die Welt verschiedene Lösungen getestet, wie Fahrzeugbesitzer mithilfe von Apps auf kürzestem Weg zu freien Parkplätzen geführt werden können. Voraussetzung dafür: Die freien Plätze müssen erfasst werden. Aktuell ist das nur bei Parkhäusern der Fall. Am Beispiel der Lösung für Parkplatzsuche lassen sich alle Elemente intelligenter Verkehrslösungen erklären: Sie dienen dazu, Verkehrsteilnehmer ohne Umwege und möglichst sicher ans gewünschte Ziel zu bringen. Sie sorgen dafür, dass der Verkehr möglichst unterbrechungsfrei fließt und die natürlichen Ressourcen geschont werden. Das erreichen sie, indem sie Daten aus verschiedenen Quellen erfassen und verknüpfen. Und sie bieten die Möglichkeit, nutzungsabhängige Gebühren einzuheben. Die Suchlösung für Parkplätze könnte auch für die Einhebung von Parkgebühren verwendet werden.

LKW-Maut als Ausgangspunkt

Für Kapsch hat der Weg zur umfassenden Lösungskompetenz im Bereich des intelligenten Verkehrsmanagements über die elektronische Mauteinhebung geführt. Bereits im Jahr 1999 hat das österreichische Technologieunternehmen das weltweit erste System für mehrspurigen Fließverkehr errichtet. Seither hat Kapsch zahlreiche derartige Lösungen in aller Welt aufgebaut. In Europa tragen acht flächendeckende Mautsysteme zur Refinanzierung der Infrastruktur bei. Für fünf dieser Projekte war Kapsch verantwortlich.

Nationales und regionales Verkehrsmanagement

Neben den großen landesweiten Lösungen wie der LKW-Maut tragen viele kleinere Verkehrsmanagementsysteme zu Verbesserungen auf bestimmten Strecken beziehungsweise in einzelnen Regionen bei. Die Bandbreite reicht von Sicherheitssystemen für Tunnels über die automatisierte Messung des Gewichts fahrender LKW (Weigh in Motion) bis hin zu dynamisch geregelten Zugangslösungen für bestimmte Stadtteile.

Interoperabilität, Vernetzung und Multimodalität

Da Verkehr immer auch überregional und international stattfindet, ist es nötig, auf der technischen Ebene für Vernetzung und Interoperabilität zu sorgen. Hier geht es etwa darum, dass LKW beim Überschreiten von Landesgrenzen automatisch im Mautsystem des jeweiligen Landes erfasst werden können. Die Vernetzung kann aber noch viel tiefgreifender sein. In so genannten Cooperative Systems tauschen Fahrzeuge und Infrastruktur über ein zentrales System Informationen aus. Damit bekommen die Verkehrsteilnehmer ein umfassendes Bild über die aktuelle Verkehrslage und wissen in Echtzeit Bescheid, wenn etwa hinter der nächsten Kurve ein stehendes Fahrzeug den Weg versperrt. Die Straßenbetreiber können basierend auf diesen Informationen kurzfristige Maßnahmen und langfristige Ausbaupläne entsprechend ausrichten. Diese Pläne gehen schon vielfach in die Richtung, verschiedene Mobilitätsformen miteinander zu verbinden. In multimodalen Verkehrssystemen werden Individual- und öffentlicher Verkehr so miteinander kombiniert, dass die Menschen ihre Wege individuell mit mehreren Verkehrsmitteln – Fahrrad, Auto, Bus, Bahn – machen, und der Umstieg möglichst bequem und ohne Bruchstellen erfolgen kann. Dafür müssen relevante Informationen über Fahrpläne, aktuelle Auslastung und freie Plätze ausgetauscht und verarbeitet werden. Kapsch arbeitet bereits viele Jahre für Bahn- und Straßenverkehrsbetreiber. Die Entwicklung von Schnittstellen zum Datenaustausch und Anwendungen zur Verarbeitung der Daten ist also kein allzu großer Schritt. Auf jeden Fall kann er einen Beitrag leisten, individuelle Freiheit und volkswirtschaftliche Notwendigkeiten unter einen Hut zu bekommen.

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    foto: kapsch
  • Intelligente Verkehrssteuerung durch Vernetzung von Fahrzeugen und Infrastruktur
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    Intelligente Verkehrssteuerung durch Vernetzung von Fahrzeugen und Infrastruktur

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