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Keine Infrastruktur ohne Telekommunikation 

5. September 2014, 13:31

Die technische Basis für Smart Cities und das Internet of Things ist schon längst in Betrieb

Smart Cities oder das Internet of Things werden nach wie vor als Zukunftsthemen gehandelt. In den dazugehörigen Visionen tauchen immer zwei Elemente auf: Vernetzung und Intelligenz. Die Vernetzung einzelner Infrastrukturelemente dient zur Erfassung von Daten und in weiterer Folge einer effizienteren Steuerung des Systems. Das gilt für die Energieversorgung ebenso wie für Straßen-, Schienen- oder Flugverkehr. Die Vernetzung ist bereits in viel stärkerem Ausmaß vorhanden als wir annehmen. Heute kommt kein Infrastrukturbereich ohne Telekommunikation aus und IT-Lösungen sorgen bereits jetzt für Intelligenz. Ohne IT- und Telekommunikation würde schon heute kein Strom aus unseren Steckdosen kommen, auch würden keine Verkehrsampeln funktionieren und kein Flugzeug könnte starten – ohne Kommunikationstechnologie würde schlichtweg nichts mehr funktionieren. In den meisten Fällen macht die Technologie ihren Job im Hintergrund. Die Anwender merken kaum etwas davon.

Kapsch ist ein Technologieunternehmen, das beide Aspekte abdeckt: Vernetzung von Infrastrukturelementen und intelligente Steuerung durch IT-Lösungen.

Die Technologie im Hintergrund

Ein Beispiel für eine solche Technologie im Hintergrund ist GSM-R. Diese Mobilfunktechnologie für Eisenbahnen ist die Voraussetzung dafür, dass Züge barrierefrei fahren können. Lokführer kommunizieren untereinander und mit der Zentrale und nur wenn das Kommunikationsnetz einwandfrei funktioniert, dürfen sie auch fahren. Kapsch ist für den Aufbau von GSM-R Systemen entlang von mehr als 70.000 Bahnkilometern verantwortlich. Ein anderes Beispiel sind elektronische Mautsysteme. Bei diesen kommunizieren Fahrzeuge über Funktechnologie mit Mautstationen und diese wiederum sind mit der Zentrale verbunden. Ist das System erst einmal installiert, können auf dieser Basis neue Anwendungen realisiert werden, die intelligenter sind und aus denen die Anwender spürbare Vorteile ziehen. So genannte V2X-Lösungen – also Systeme, bei denen Fahrzeuge miteinander (Vehicle-to-Vehicle, V2V) beziehungsweise Fahrzeuge mit Infrastrukturelementen (Vehicle-to-Infrastructure, V2I) kommunizieren, liefern den Verkehrsteilnehmern Informationen über die aktuelle Verkehrslage in Echtzeit auf das Display von Smartphones, Tablets oder eingebauten Bordcomputern.

Die Intelligenz: Plattformen zum Sammeln und Verarbeiten von Daten

Neben einer breiten Palette von IT-Lösungen für Unternehmen, die Kapsch BusinessCom für mehr als 17.000 Kunden in Österreich, Zentral- und Osteuropa implementiert und immer öfter auch betreibt, hat die Kapsch Group spezielle Plattformen entwickelt, die die Bedürfnisse von unterschiedlichen Infrastrukturanbietern erfüllen. Kapsch CarrierCom etwa bietet eine Machine-to-Machine-Lösung für Asset-Management an. Damit können Messdaten von Bussen und Straßenbahnen erfasst und analysiert werden, die wiederum zur Optimierung des Energieverbrauchs beitragen. Diese Plattform ist erfolgreich bei den Linz Linien im Einsatz. Das erzielbare Einsparungspotenzial für die gesamte Fahrzeugflotte entspricht etwa dem Jahresstromverbrauch von 300 Haushalten. Weitere Beispiele sind eine modular aufgebaute Backoffice-Lösung für Mautbetreiber oder das Meter-Data-Management System, das für die Verarbeitung der von Smart Meters (intelligenten Stromzählern) gemessenen Daten eingesetzt wird.

Der nächste Schritt: Interoperabilität

Was in den Visionen zu Smart Cities beschrieben wird, hat längst begonnen. Bereits jetzt sind einzelne Infrastrukturelemente vernetzt und mit Sensoren ausgestattet und bereits jetzt gibt es IT, die als intelligent bezeichnet werden kann. Und es werden laufend mehr. Der nächste Schritt wird sein, dass die einzelnen Systeme relevante Informationen untereinander austauschen und die "Smartness" nicht in Einzelanwendungen isoliert bleibt.

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    foto: kapsch
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  • Intelligente Straßenbahnen in Linz
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    Intelligente Straßenbahnen in Linz

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