Promotion - entgeltliche Einschaltung

Österreichische Beiträge zur Technologiegeschichte 

5. September 2014, 13:31

In den Kapiteln zu Kommunikation und Mobilität taucht immer wieder der Name Kapsch auf

Die wohl spannendsten Kapitel der Technologiegeschichte finden sich in den Bänden über Kommunikation und Mobilität. Die technologiegestützte Übermittlung von Informationen und die Möglichkeit, große Entfernungen mit motorisierten Fortbewegungsmitteln zu überwinden, haben direkteren Einfluss auf das Leben der Menschen als viele andere technische Entwicklungen. Von der Telegrafie bis hin zu Netzwerken, in denen Maschinen auf das Verhalten von Menschen reagieren, von der Dampfeisenbahn bis hin zu fahrerlosen Autos: An den Entwicklungen in den Bereichen Kommunikation und Mobilität zeigt sich besonders deutlich, wie technische Innovationen und gesellschaftlicher Wandel einander wechselseitig bedingen. An ihnen zeigt sich aber auch, dass Technologie nicht nur dazu da ist, die Kernfunktionen für die Anwender zur Verfügung zu stellen, sondern auch dazu, die gesamten Kommunikations- und Mobilitätssysteme sicher und nachhaltig zu gestalten.

Das österreichische Technologieunternehmen Kapsch liefert seit mehr als 120 Jahren laufend Beiträge zu diesen Kapiteln. Seit Johann Kapsch im Jahr 1892 eine feinmechanische Werkstätte gegründet hat, geht es bei Kapsch nicht bloß darum, Technologien anzubieten, die dem Standard entsprechen, sondern auch darum, sie im Sinne der Menschen und der Gesellschaft weiterzuentwickeln.

Entwicklung zur Kommunikationsgesellschaft

Erstmals wird Kapsch als Hersteller von Morse- und Telegrafenapparaten im Kapitel über Kommunikation erwähnt. 1923 ist das Unternehmen Mitbegründer der RAVAG (Radio Verkehrs AG) und läutet damit das Rundfunkzeitalter in Österreich ein. Im Jahr 1930 macht Kapsch auf der Wiener Messe die erste Fernsehvorführung mit einer kompletten Sende- und Empfangsanlage in Österreich. Nach dem zweiten Weltkrieg beteiligt sich das Unternehmen maßgeblich am Wiederaufbau des Telefonnetzes. 1955 kommt das erste Schwarz-Weiß-Gerät aus eigener Fertigung auf den Markt und 1967 folgt das erste Farbfernsehgerät. Im Bereich der Telefonie entwickelt Kapsch 1965 eine geräuscharme Wählscheibe für Telefone, die bis in die 1980er Jahre eingesetzt wird. 1969 kommt die erste Anlage für den halbelektronischen Systembetrieb bei der Fernsprechvermittlung auf den Markt. 1980 startet Kapsch die digitale Telefonie in Österreich und 1984 steigt das Unternehmen mit den ersten – noch recht großen – Geräten in die Mobiltelefonie ein. Heute gehören zahlreiche Telekommunikationsanbieter zu den Kunden. Kapsch unterstützt sie dabei, ihre Netze für die Kommunikation der Zukunft aufzurüsten. Diese wird immer mehr zwischen Maschinen stattfinden. Dafür hat Kapsch eine eigene Asset-Management-Plattform entwickelt, die etwa für die Optimierung des öffentlichen Nahverkehrs eingesetzt wird.

Sicherheit und Ressourcenschonung im Verkehr

Das erste volltransistorisierte portable Radio aus dem Jahr 1958 verdient schon eine Erwähnung im Kapitel Mobilität. Die großen Einträge dazu finden sich allerdings erst ab 1970. In dem Jahr hat Kapsch die österreichische Bahn mit Zugfunk ausgerüstet und damit den Grundstein für die Entwicklung zum führenden Anbieter von GSM-R gelegt. Diese Technologie ist heute unabdingbare Voraussetzung für den sicheren Betrieb im Bahnverkehr. 1995 erhält Kapsch den Auftrag zur Errichtung des weltweit ersten emissionsbasierten Verkehrsmanagementsystems in Österreich und eröffnet damit ein weiteres wichtiges Kapitel: die intelligente Steuerung des Straßenverkehrs. 1999 folgt das weltweit erste elektronische Mautsystem in Australien und 2004 das erste flächendeckende elektronische LKW-Mautsystem in Österreich. Ausgehend von Mautlösungen baut Kapsch das Angebot laufend aus und kann heute mit verschiedensten technischen Lösungen zur Verkehrssicherheit, zum individuellen Komfort der Verkehrsteilnehmer und zum nachhaltigen Betrieb beitragen.

Die Verschmelzung von Kommunikation und Mobilität

Die Kapitel zu Kommunikation und Mobilität sind noch lange nicht abgeschlossen. Eines zeichnet sich aber schon ab: In Zukunft werden sie gemeinsam betrachtet werden. Intelligentes Verkehrsmanagement ohne digitale Kommunikation ist undenkbar. Österreich hat Unternehmen, die auch an diesem neuen Kapitel mitschreiben wollen und werden.

  • Kapsch Produktionsstätte in Wien
    foto: kapsch

    Kapsch Produktionsstätte in Wien

  • In Österreich wurde das Fernsehzeitalter…
    foto: kapsch

    In Österreich wurde das Fernsehzeitalter…

  • …und auch das Radiozeitalter mit Hilfe von Kapsch eingeläutet
    foto: kapsch

    …und auch das Radiozeitalter mit Hilfe von Kapsch eingeläutet

Share if you care.