Irakische Soldaten erobern weitere Stadt von Jihadisten zurück 

1. September 2014, 12:33
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Mehr als 1.400 Tote durch Gewalt im August

Bagdad/Kirkuk - Kurdische Kämpfer und verbündete schiitische Milizen haben die irakische Stadt Suleiman Bek von den Dschihadisten zurück erobert. Die nördliche Stadt sei wieder unter der Kontrolle der "verbündeten Kräfte", es gehe aber noch immer Gefahr von möglicherweise zurückgelassenen Sprengsätzen aus, sagte der Regierungsverantwortliche für das nahegelegene Gebiet Tus Khurmatu, Shallal Abdul Baban, am Montag.

Zudem gebe es Kämpfe um die ebenfalls in der Provinz Salaheddin gelegene Ortschaft Yankaja, hieß es. Ein Kämpfer der kurdischen Peschmerga-Einheiten sowie ein Vertreter aus Suleiman Bek bestätigten, dass die Stadt nach über elf Wochen in den Händen der Islamisten zurück erobert worden sei. Demnach handelte es sich um eine wichtige Position der Jihadisten. Die Ortschaft liegt in der Nähe von Amerli, das ebenfalls mehr als zwei Monaten von Kämpfern der Gruppe Islamischer Staat (IS) belagert war. Am Wochenende drangen irakische Truppen in Amerli ein und durchbrachen die Belagerung.

Die IS-Kämpfer brachten seit Anfang Juni weite Teile des Nordirak in ihre Gewalt. Die UNO-Vertretung in Bagdad teilte am Montag mit, dass allein im August 1.420 Menschen durch Gewalt ums Leben gekommen seien. In dieser Zahl sei die westirakische Provinz Al-Anbar noch gar nicht inkludiert, hieß es. (APA, 1.9.2014)

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