Tipps für einen sicheren Schulweg 

1. September 2014, 10:20
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Der Schulweg soll geübt und Hektik am Morgen vermieden werden - Die Unfälle auf Schulwegen gingen um 12 Prozent zurück

Verkehr, die Sorge, zu spät zu kommen, Müdigkeit, Ablenkungen, schlechtes Wetter oder morgendliches Dämmerlicht – es gibt einige Risiken auf dem Weg in die Schule.

Doch die Unfallstatistik geht nach unten. Der Abwärtstrend der Wegunfälle von Schülerinnen und Schülern hielt auch im letzten Schuljahr an. Gab es 2012/13 noch 1.956 Unfälle auf dem Schulweg, ging die Zahl 2013/14 laut der aktuellen Statistik der "Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt" (AUVA) auf 1.719 zurück, eine Reduktion um 12 Prozent. "Doch egal, ob oberflächliche Wunden, Prellungen oder Frakturen: Jeder Wegunfall eines Kindes ist einer zu viel", heißt in einer Aussendung der AUVA, die ein paar Tipps für den sicheren Schulweg gibt:

  • Den neuen Schulweg üben. Besonders mit Tafelklasslern ist es ratsam, sich schon vor Schulbeginn gemeinsam mit dem sichersten Schulweg vertraut zu machen.

  • Hektik am Morgen vermeiden. Wer genug Zeit für die morgendliche Routine einplant, vermeidet Zeitdruck. Am Schulweg ist die Angst, zu spät zu kommen, ein schlechter Begleiter, der für Unachtsamkeit im Straßenverkehr sorgt.

  • Helle Kleidung und Reflektoren an Jacke und Schultasche machen Ihr Kind am Schulweg besser sichtbar. Mit dunkler Kleidung sind Fußgänger und Fußgängerinnen besonders im kommenden Herbst und Winter für die anderen Verkehrsteilnehmer nahezu unsichtbar.

  • Die Vorbildfunktion wahrnehmen. Denn Kinder ahmen auch falsches Verhalten der Eltern im Straßenverkehr nach.

Aber auch in der Schule passieren Unfälle - beim Herumtollen in der Pause, im Turnunterricht oder bei Raufereien. Die AUVA bietet Informationsmaterialien zur Sicherheit im Schulalltag an. Broschüren, DVDs, Postern oder auch Comics an. werden Informationsmaterialien den Schulen von der AUVA kostenlos zur Verfügung gestellt. (red, derStandard.at, 1.9.2014)

  • Es gibt einen Abwärtstrend der Wegunfälle von Schülerinnen und Schülern.
    foto: apa/georg hochmuth

    Es gibt einen Abwärtstrend der Wegunfälle von Schülerinnen und Schülern.

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