Prognose: Nachfrage nach Tablets nimmt deutlich ab

1. September 2014, 09:38
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Laut IDC - Westliche Tabletmärkte stagnieren, Schwellenländer für Wachstum verantwortlich

Das Wachstum des Tabletmarktes verlangsamt sich in den westlichen Ländern dieses Jahr deutlich. Das gab die Marktforschungsfirma IDC bekannt, die ihre eigenen Prognosen auf Basis ihrer neuesten Erhebungen nun deutlich senkte.

IDC rechnet für 2014 nun mit 233 Millionen an ausgelieferten Geräten, was im Vergleich mit dem Vorjahr ein Wachstum von 6,5 Prozent bedeutet, schreibt ZDNet. Damit musste man die ursprünglichen Erwartungen beinahe halbieren, war man doch bislang von einem Plus von 12,1 Prozent ausgegangen.

Stagnation im Westen

2013 war der Markt in Westeuropa und Nordamerika noch im ein Viertel gewachsen, heuer soll das Liefervolumen unverändert bleiben. Im Rest der Welt – als Triebfeder erweisen sich hier boomende Schwellenmärkte wie China, Indien oder Lateinamerika, wo laut IDC zunehmend kleinere, günstigere Tablets nachgefragt werden – lag das Lieferplus im letzten Jahr gar bei 88 Prozent und soll 2014 12 Prozent betragen.

Für 2018 versuchen sich die Analysten an einer Langzeitprognose. In vier Jahren ist der westliche Markt mit vier Prozent Wachstum demnach weiterhin gesättigt, aber auch im Rest der Welt (fünf Prozent) ist dann nicht mehr mit großen Steigerungen zu rechnen. (gpi, derStandard.at, 01.09.2014)

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IDC

ZDNet

  • In westlichen Märkten soll die Nachfrage nach Tablets bereits heuer erstmals stagnieren.
    foto: ap

    In westlichen Märkten soll die Nachfrage nach Tablets bereits heuer erstmals stagnieren.

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