Deutschland: Immer weniger Menschen nutzen Apps

31. August 2014, 15:31
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Mehr als 50 Prozent der laden keine neuen Apps herunter - "Der Hype ist vorbei"

Die Begeisterung für Apps in Deutschland lässt einem Bericht zufolge stark nach. Zwei Drittel der etwa 40 Millionen Smartphone-Nutzer über 18 Jahre laden überhaupt keine Apps mehr auf ihre Geräte, wie das Magazin "Focus" am Sonntag unter Berufung auf eine Studie des Marktforschungsunternehmens Comscore berichtete. Weitere 20 Prozent laden demnach maximal eine oder zwei Apps im Monat auf ihr Gerät.

Hype vorbei

Zu einem ähnlichen Ergebnis komme eine Umfrage unter 2.000 Handy-Besitzern in Deutschland durch die Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Deloitte, berichtete "Focus" weiter. "52 Prozent der deutschen Nutzer laden keine Apps mehr herunter. Niemand braucht die 300. Fußball-App", sagte Deloitte-Technik-Experte Ralf Esser dem Magazin. "Der Hype ist vorbei; die Nutzer machen keine Experimente mehr."

Die üblichen Verdächtigen

Die meistgenutzten Apps stammen demnach von Facebook inklusive WhatsApp und Instagram sowie Google mit seiner Suchmaschine, Youtube und Maps. Daneben gehören die Apps von Amazon, Ebay und der Deutschen Bahn zur Standardausstattung auf deutschen Smartphones. (APA, derStandard.at, 31.8.2014)

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  • Ist die Ära der Apps vorbei?
    foto: apa/dpa

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