Gasexplosion in Wien: Suche nach Ursache läuft

29. August 2014, 13:19
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Arbeiten an der Hauptgasleitung und Gasflaschen als mögliche Auslöser

Wien - Nach der Gasexplosion im Dachgeschoß eines sechsstöckigen Wohnhauses in Wien-Margareten am Donnerstagabend suchen Brandermittler der Polizei nach der Ursache. Zwar wurden in dem Haus in der Brandmayergasse 33 zuvor Arbeiten an der Hauptgasleitung durchgeführt, jedoch fand man auch Gasflaschen am Unglücksort, sagte Christian Feiler, Sprecher der Berufsfeuerwehr Wien, am Freitag.

Weggeschleuderte Dachziegel

"Die festgestellten Fakten wurden standardmäßig der Ermittlungsgruppe übergeben", so Feiler, der von einem "Puzzlespiel" sprach, das nun auf diese warten würde. Die Explosion kurz vor 18.00 Uhr, bei der niemand verletzt wurde, führte zu einem rund drei Stunden langen Einsatz der Feuerwehr. Die evakuierten Bewohner der obersten beiden Stockwerke konnten danach zurück in ihre Wohnungen. Die durch die Explosion verursachte Druckwelle konnte über die Dachziegel gut entweichen, was ein größeres Schadensausmaß verhindert haben dürfte, hieß es seitens der Feuerwehr.

Sechs Fahrzeuge mit 30 Einsatzkräften waren damit beschäftigt, die zahlreichen weggeschleuderten Dachziegel einzusammeln, die zum Teil auch auf der Straße gelandet waren. Die Polizei berichtete am Freitag, dass bei der Explosion zudem auch der Liftmotorraum am Dachboden zerstört wurde. (APA, 29.8.2014)

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