Apple verschärft Datenschutz für Gesundheits-Apps

29. August 2014, 09:42
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Entwickler dürfen mit dem HealthKit gesammelte Daten nicht weiterverkaufen

Apple setzt mit iOS 8 stärker auf Gesundheits- und Fitness-Funktionen. In der Health App werden Daten von verschiedenen Drittanbieter-Apps zusammengeführt, etwa Blutdruck, Herzfrequenz oder verbrauchte Kalorien. Die Daten können über das neue HealthKit auch Apps untereinander zur Verfügung gestellt werden. Nun hat das Unternehmen seine Datenschutzrichtlinien für Gesundheits-Apps überarbeitet.

Keine Weitergabe zur Werbezwecken

Die neuen Richtlinien besagen laut Guardian, dass Entwickler, die über das HealthKit-API zur Verfügung gestellten Daten nicht an Werbefirmen weiterverkaufen dürfen. Die Informationen dürfen zwar für medizinische Forschungszwecke weitergegeben werden, allerdings nur mit Einverständnis der Nutzer. Zudem darf HealthKit nur für Apps verwendet werden, die ausschließlich Gesundheits- und Fitness-Funktionen bieten.

Event am 9. September

Das neue iPhone- und iPad-Betriebssystem hat Apple für Herbst angekündigt. Am 9. September hat das Unternehmen zur Vorstellung neuer Produkte geladen. Neben dem nächsten iPhone dürfte auch Fitness- und Gesundheitszubehör vorgestellt werden. Zudem könnte Apple seine schon länger erwartete iWatch vorstellen. (red, derStandard.at, 29.8.2014)

  • Entwickler dürfen die mit HealthKit gesammelten Daten nicht weiterverkaufen.
    foto: apple

    Entwickler dürfen die mit HealthKit gesammelten Daten nicht weiterverkaufen.

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