Brain Force: Verkauf der Töchter fix - Verlust im Restgeschäft

28. August 2014, 13:31
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Nach Verkauf schrumpft Firma um über 90 Prozent

Der börsennotierte IT-Dienstleister Brain Force hat den Verkauf der Tochterunternehmen formell beschlossen. Das Closing soll noch heuer erfolgen. Damit gehen etwa 93 Prozent des Umsatzes und 98 Prozent der Mitarbeiter verloren. Der Verkaufswert liegt vorläufig bei 24 Mio. Euro. Im fortgeführten Bereich gab es einen Umsatzrückgang und einen Verlust.

Die Brain-Force-Hauptversammlung vom 25. August hat den Verkauf der Deutschland-Tochter Brain Force Software GmbH und der Italien-Tochter Brain Force S.P.A mit allen deren Beteiligungen an die belgische Cegeka Group abgesegnet.

Eigenkapital lag bei 19,99 Mio. Euro

Während der Gesamtumsatz der Brain Force in den ersten drei Quartalen 2013/14 (bis 30.6) 72,84 Mio. Euro betrug und im Vergleich zur Vorjahresperiode um 11,2 Prozent anstieg, sank der Umsatz der fortgeführten Bereiche um 30 Prozent von 7,3 auf 5,11 Mio. Euro. Der fortgeführte Bereich wies einen Verlust nach Steuern von 0,54 Mio. Euro aus, nach einem Gewinn von 1,28 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern aus den aufgegeben (verkauften) Geschäftsfeldern belief sich auf 1,63 Mio. Euro, nach 0,91 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,07 Euro, nach 0,14 Euro in der Vorjahresperiode.

Das Eigenkapital lag bei 19,99 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote bei 41 Prozent. Von den 760 Mitarbeitern Ende Juni entfielen nur zwei Prozent auf den fortgeführten Geschäftsbereich.

Die außerordentliche Hauptversammlung vom 25. August hat auch beschlossen, den Bilanzstichtag auf den 31. Dezember zu verlegen. Für das vierte Quartal 2014 wird ein Rumpfgeschäftsjahr eingeschoben. Als fortgeführter Geschäftsbereich verbleiben die Brain Force Holding und die Network Performance Channel Gruppe. (APA, 28.8. 2014)

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