Quantenphysik schafft neue Fotografiermethode

Ansichtssache27. August 2014, 19:01
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foto: gabriela barreto lemos

Wien - In Anspielung auf Erwin Schrödinger bot es sich natürlich an, eine Katze (genauer gesagt eine rund drei Millimeter große Katzensilhouette) als Motiv für den ersten Versuch einer neuen Fotografiermethode zu wählen, die Wiener Physiker nun in "Nature" vorstellten. Denn die Methode, die das Forscherteam um Gabriela Barreto Lemos, Sven Ramelow und Anton Zeilinger von der Universität Wien und dem Vienna Center for Quantum Science and Technology (VCQ) anwandte, basiert auf dem Phänomen der Quantenverschränkung.

Normalerweise registriert eine Kamera die Photonen, die vom letztlich abgebildeten Objekt reflektiert werden. Hier jedoch sind es mit diesen verschränkte Lichtteilchen, die selbst nie in der Nähe des Objekts waren. In ihrem Experiment beleuchteten die Forscher das Objekt mit infraroten Photonen, während das Bild durch rote Photonen erzeugt wird, die mit diesen paarweise verschränkt sind.

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