Siebeneinhalb Jahre Haft für Kopf von Einbrecherbande

27. August 2014, 16:05
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Schuldspruch wegen krimineller Vereinigung und Geldwäscherei - Nicht rechtskräftig

Wien - Der mutmaßliche Anführer einer Einbrecherbande, die von 2013 bis Ende März 2014 in Wien aktiv war, ist am Mittwoch am Straflandesgericht zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Schuldspruch wegen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung und Geldwäscherei ist nicht rechtskräftig.

Der Schöffensenat unter Vorsitz von Christoph Bauer war, wie es in der Urteilsbegründung hieß, "felsenfest davon überzeugt", dass der 49-Jährige von seiner Wohnung in Wien-Penzing aus mehrere in ihrer Heimat angeworbene Einbrecher kommandiert und überwacht und deren Beute kiloweise in seinem Schlaf- und Wohnzimmer deponiert hatte. Verteidiger Joseph Philipp Bischof meldete Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an. Staatsanwalt Marcus Böhm legte ebenfalls Rechtsmittel ein. (APA, 27.8.2014)

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