Analysten-Stimmen vom 27.8.

27. August 2014, 13:07
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Goldman zu VIG, Erste zu s-immo

Goldman Sachs senkt VIG-Kursziel

Im Anschluss an die gestrige Zahlenveröffentlichung der Vienna Insurance Group (VIG) haben die Analysten von Goldman Sachs ihr Kursziel für die Aktien des Versicherers von 41,5 Euro auf 41,0 Euro gesenkt. Das Votum bleibt unverändert "Neutral".

Die Anpassung des Kursziels reflektiert die Änderungen der Schätzungen, schreiben die Analysten. Die Goldman-Experten haben ihre Prognosen für den Nettogewinn für die Jahre 2015 bis 2018 als auch für den Vorsteuergewinn im heurigen Jahr leicht nach unten revidiert. Als Gründe verweisen sie auf das Italien-Geschäft, welches die Ergebnisse noch für einige Zeit belasten könnte, sowie auf die schwächer als erwartet ausgefallenen Zahlen für das zweite Quartal.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Goldman-Analysten 3,28 Euro für 2014, sowie 3,56 bzw. 3,76 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,30 Euro für 2014, sowie 1,35 bzw. 1,40 Euro für 2015 bzw. 2016.

Am Mittwochvormittag notierten die VIG-Titel an der Wiener Börse mit plus 0,15 Prozent bei 37,50 Euro.

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Analysten der Erste erwarten geringeres s-immo-Verkaufsergebnis

Die Wertpapierexperten der Erste Group erwarten für das erste Halbjahr der s Immo ein schwächeres Verkaufsergebnis (Ebitda) sowie rückläufige Mieterlöse. Die Schätzungen für die Mieterlöse belaufen sich nach den Experten auf 56 Mio. Euro nach 59 Mio. Euro im Vorjahreshalbjahr.

Das Ebitda (Ergebnis vor Steuern, Immobilienbewertung, Abschreibungen und Finanzergebnis) wird bei 44,9 Mio. Euro gesehen, welches in der Jahresjahresperiode bei 49,9 Mio. Euro lag. Hingegen wird das Betriebsergebnis (Ebit) wird auf 50,3 Mio. Euro (zuvor: 48 Mio. Euro) geschätzt und das Nettoergebnis auf 13,8 Mio. Euro (16 Mio. Euro).

Das rückläufige Ebitda dürfte vor allem aus Änderungen in der Bilanzierung zustande kommen, könnte jedoch durch ein höheres Bewertungsergebnis ausgeglichen werden, so die Analysten der Erste Group. Die rückläufigen Mieterlöse begründen die Experten mit Veräußerungen von Immobilien im Jahresvergleich. Saisonal bedingt dürfte jedoch das Hotelergebnis im Sommer positiv zum Ergebnis beigetragen haben.

Für die Bilanzpressekonferenz erhoffen sich die Investoren vor allem eine Bestätigung der angekündigten Serie an Rekordergebnissen, kommentierte der Erste-Analyst, der das Umfeld hierfür am Markt gegeben sieht. Für das Gesamtjahr in Summe werde "sehr, sehr gutes Ergebnis erwartet", so der Marktexperte.

(APA, 27.8.2014)

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