Streit wegen Rückenlehne eskalierte: US-Flieger muss zwischenlanden

27. August 2014, 10:24
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Den Streithähnen droht eine hohe Geldstrafe

Ein Streit zwischen zwei Passagieren über das Verstellen der Rückenlehne hat ein Flugzeug in den USA zu einer ungeplanten Landung gezwungen. Der Zwist sei darüber entstanden, dass eine Frau gerne ihren Sitz in die gemütlichere Position stellen wollte, der Passagier hinter ihr das aber mit einem speziellen Gerät verhindert habe, berichteten US-Medien am Dienstag.

"Knee Defender" sind verboten

Bei dem Vorfall am Sonntag habe der 48-Jährige einen sogenannten "Knee Defender" (Knie-Schützer) verwendet, mit dem sich der Sitz eines Vordermannes feststellen lasse. Der Einsatz des Gerätes ist bei vielen US-Fluggesellschaften, darunter auch United, verboten.

Die Frau habe sich darüber bei dem Mann beschwert und ihn mit Wasser bespritzt. Der Streit eskalierte so sehr, dass der Flug von Newark (New Jersey) nach Denver (Colorado) vorerst etwa auf halbem Wege in Chicago (Illinois) ungeplant endete. Er wurde dann ohne die beiden Streithähne fortgesetzt. Ihnen droht eine hohe Geldstrafe. (APA, red, derStandard.at, 27.08.2014)

  • Ein Zwist zwischen Passagieren zwang die United-Maschine zur Zwischenlandung.
    foto: ap photo/nick ut

    Ein Zwist zwischen Passagieren zwang die United-Maschine zur Zwischenlandung.

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