Gefechte zwischen Milizen in Zentralafrika: Mindestens 25 Tote

26. August 2014, 18:45
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Streit bei Seleka-Milizen über Einnahmen aus Mobilfunkfirmen

Bangui - In der Zentralafrikanischen Republik sind bei Gefechten zwischen rivalisierenden Gruppen der Seleka-Milizen mindestens 25 Kämpfer getötet worden. Ein Offizier der Truppe der Afrikanischen Union (Misca) sagte, die Kämpfe im Zentrum der Stadt Bambari dauerten am Dienstag weiter an.

Französische und afrikanische Soldaten seien gemeinsam mit der örtlichen Polizei im Einsatz, um die Zivilbevölkerung zu schützen. Demnach stehen sich bei dem Konflikt Einheiten von General Joseph Zoundeko und General Ali Djarras gegenüber.

Zoundeko ist der Generalstabschef der Seleka-Milizen, die ihr Hauptquartier in Bambari eingerichtet haben. Aus dem Umfeld von Seleka hieß es, bei dem Streit drehe es sich um Einnahmen aus Mobilfunkfirmen. Die mehrheitlich muslimische Seleka-Allianz hatte im März 2013 die Macht in der Hauptstadt Bangui übernommen, war im Januar aber durch eine französische Intervention wieder vertrieben worden. Im Juni und Juli gab es bereits heftige Gefechte in Bambari zwischen der Seleka und der mehrheitlich christlichen Anti-Balaka-Miliz. (APA, 26.8.2014)

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