Kinderträume und Freudentränen im Krankenhaus für totgeglaubte Puppen

Ansichtssache25. August 2014, 17:45
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Australisches "Spital" restauriert kaputtes Kinderspielzeug

Sydney – Kindliche Wutanfälle, Streitigkeiten zwischen Geschwistern oder Hunde, die die geliebte Puppe mit dem Beißknochen verwechseln - den Kürzeren zieht meist die Puppe. Oft verstauben die malträtierten Wesen jahrzehntelang auf Dachböden, bevor sie wieder ausgegraben werden. Neues Leben soll ihnen eingehaucht werden. Im australischen Puppenspital sind die "Patienten"-Angehörigen zu 80 Prozent Erwachsene.

In Zeiten, in denen nicht mehr die eine geliebte Puppe, sondern massengefertigtes Plastikspielzeug die Kinder beglückt, sind Spielzeugkliniken vom Aussterben bedroht. "Wir sind eine der letzten Einrichtungen", sagt Geoff Chapman, "chirurgischer" Leiter des familiengeführten Unternehmens, welches vor über 100 Jahren von seinem Vater gegründet wurde.

Seitdem wurden mehr als drei Millionen Puppen, Teddybären und Schaukelpferde einer Erneuerung unterzogen. Mannshohe Clowns seien genauso darunter gewesen wie ein vier Meter langes Plüschkrokodil. Hauptsächlich Finger, Zehen und Köpfe werden von den Puppenärzten wieder angeklebt oder genäht. Am kompliziertesten seien Augenlider und Haartransplantationen, erzählt Chapman. So mancher Kunde sei bei der Entlassung seiner genesenen Puppe auch schon mal in Tränen ausgebrochen. Diese Klinik wertet das als positives Zeichen. (Reuters, red, derStandard.at, 25.8.2014)

reuters/jason reed


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