Analystenstimmen vom 25.8.

25. August 2014, 16:00
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Experten zu SBO, VIG, Uniqa

Baader Bank hebt SBO-Kursziel an

Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben die Aktien des Ölfeldausrüsters Schoeller-Bleckmann Oilfield (SBO) von 'Hold' auf 'Buy' gehoben und ihr Kursziel von 79,30 auf 88,00 Euro erhöht.

Nachdem die SBO in der vergangenen Woche ein erwartungsgemäßes Gewinnplus bei leicht rückläufigen Umsätzen im ersten Halbjahr mitgeteilt hatte, sind die Baader-Analysten auch für die zweite Jahreshälfte optimistisch. Sie rechnen mit einem merklichen Anstieg der EBIT-Marge wegen besserer Kapazitätenauslastung, höherem Anteil des Dienstleistungsgeschäfts und eines neutralen Fremdwährungseinflusses. Auch für 2015 stünden die Vorzeichen gut: Dass in der Ölbranche der langfristige Trend eher zu Reparaturen als Neuanschaffungen gehe, spiele der SBO in die Hände. Auch dass die Hauptabnehmer der SBO jüngst gute Quartalszahlen brachten und der Ausbau in Ternitz voranschreitet, sei stützend.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Baader-Analysten 4,26 Euro für 2014, sowie 5,18 bzw. 5,71 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,60 Euro für 2014, sowie 1,90 bzw. 2,10 Euro für 2015 bzw. 2016.

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RCB senkt SBO-Kursziel

Die Analysten der Raiffeisen Centrobank (RCB) haben ihr Kursziel für die Aktie der Schoeller Bleckmann Oilfield (SBO) in Reaktion auf die Zweitquartalszahlen von 95,00 auf 89,00 Euro gesenkt. Die vom heimischen Ölfeldausrüster gemeldeten Ergebnisse sind nach Einschätzung der Analysten "eher enttäuschend" ausgefallen.

Die Empfehlung "hold" für die SBO-Aktie wurde hingegen bestätigt. Auch im aktuellen Umfeld ist die SBO gut aufgestellt um auf wechselnde Marktbedingungen zu reagieren und trotzdem rentabel zu arbeiten, schreiben die RCB-Analysten. Die Experten empfehlen daher Investoren etwaige größere Kurskorrekturen der SBO-Aktien zu nützen.

Die RCB-Analysten prognostizieren für das laufende Geschäftsjahr der SBO einen Gewinn von 4,00 Euro je Aktie. Für die beiden Folgejahre liegen die Prognosen bei 4,47 (2015) und 4,76 (2016) Euro je Aktie. Die Dividenden werden 1,50 (2014), 1,62 (2015) und 1,69 (2016) Euro je Aktie erwartet.

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Erste Group senkt Empfehlung für VIG

Die Wertpapierexperten der Erste Group haben im Vorfeld der morgigen Halbjahreszahlenvorlage ihre Empfehlung für die Aktie der Vienna Insurance Group (VIG) im Rahmen einer Sektorstudie von 'Buy' auf 'Accumulate' abgeschwächt und ihr Kursziel von 43 Euro bestätigt.

Vor allem die Abschreibungen für die Nachranganleihen der Hypo-Alpe-Adria verhageln laut Analyst Thomas Ungar eine ansonsten "nette Erholung" vom schwachen Geschäftsjahr 2013. Wegen selbiger Abschreibungen wurden auch die Schätzungen für die Periode 2014 bis 2016 verringert.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Erste-Analysten nun 3,28 Euro für 2014, sowie 3,46 bzw. 3,80 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,40 Euro für 2014, sowie 1,50 bzw. 1,60 Euro für 2015 bzw. 2016.

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Erste Group erhöht Uniqa-Kursziel

Die Analysten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktie der Uniqa von 10,2 auf 11,0 Euro erhöht. Hintergrund der Kurszielerhöhung sind höhere Gewinnprognosen der Analysten für den heimischen Versicherer. Die Empfehlung "Accumulate" für die Uniqa-Aktie wurde hingegen bestätigt.

Die neuen Schätzungen der Erste Group für die am Mittwoch anstehenden Halbjahreszahlen der Uniqa haben auch zu einer Erhöhung der Gewinnprognosen für das gesamte laufende Geschäftsjahr geführt, schreiben die Analysten. Die Erste-Experten haben ihre Prognose für den Vorsteuergewinn 2014 leicht auf 369 Mio. Euro und für den Nettogewinn auf 275 Mio. Euro erhöht.

Der Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr wird in Folge nun mit 0,89 Euro geschätzt. Die Prognosen für die Folgejahre liegen bei 1,05 (2015) und 1,13 (2016) Euro je Aktie. Die Dividenden werden mit 0,40 (2014), 0,45 (2015) und 0,50 (2016) Euro je Aktie erwartet. (APA, 25.8.2014)

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