Österreichs Judoka bei der WM Richtung Rio 

24. August 2014, 19:15
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In Tscheljabinsk geht es nicht nur um Medaillen sondern auch um olympia-relevante Ranglistenpunkte

Tscheljabinsk/Wien - Das Team ist überschaubar, die Hoffnungen sind groß. Im Judo ist Österreich wer. Acht Athleten des ÖJV sind bei der WM in Tscheljabinsk vom 25. bis 31. August dabei. "Wir fahren immer mit optimalen Erwartungen zu einem Großereignis. Nicht weil wir naiv sind, sondern weil wir Leute im Team haben, die sich schon bewiesen haben", sagte Verbandspräsident Hans Paul Kutschera.

Die größten Medaillenchancen werden Sabrina Filzmoser in der Klasse bis 57 Kilogramm zugerechnet. Sie gewann heuer schon EM-Bronze. Die Oberösterreicherin (34) liegt in der Olympia-Quali-Rangliste auf Platz drei. Bei der WM können viele Punkte gesammelt werden.

Ludwig Paischer (32), Olympia-Silbermedaillengewinner von Peking 2008, hat heuer erst wenige Turniere gekämpft, erhofft sich in Tscheljabinsk aber Großes. "Ich fahre zur WM, um eine Medaille zu gewinnen, nicht um zwei Runden zu überstehen und Punkte für die Rangliste zu machen", sagte der Salzburger, der in der Klasse bis 60 Kilogramm bereits heute auf die Matte muss.

Als chancenreich gelten auch Bernadette Graf (bis 70 kg) und Hilde Drexler (bis 63 kg). (APA, rie - DER STANDARD 25.8. 2014)

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