LiMux: Gesamte Münchner IT wird überprüft

24. August 2014, 15:14
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Nicht nur der Linux-Einsatz - Zweite Prüfung durch externe Experten “denkbar”

Der Einsatz von Linux in der Münchner Stadtverwaltung sorgt seit einigen Wochen für neue Schlagzeilen. Elf Jahre nach dem Start des Projekts wird es nun wieder in Zweifel gezogen. Der bekennende “Microsoft-Fan” und Oberbürgermeister Dieter Reiter will das Projekt durchleuchten lassen - der WebStandard berichtete.

Umfassen

Wie heise nun herausgefunden hat, will man angesichts der öffentlichen Diskussion die Evaluierung nun aber etwas breiter als bisher kommuniziert anlegen. So soll die gesamte Münchner IT auf den Prüfstand geschickt werden, dies also inklusive der verbliebenen Microsoft-Systeme. Angeblich soll diese Prüfung von der internen IT-Abteilung übernommen werden - die laut dem Bericht bis dato aber noch nichts davon weiß.

Stadtrat

In Folge sei auch eine Prüfung durch externe Experten “denkbar”, heißt es von Seiten der Rathausspitze. Man will sich in dieser Frage also offenbar noch nicht festlegen. Die auf welche Art auch immer erzielten Ergebnisse sollen dann als Grundlage für eine neue Entscheidung des Stadtrates dienen. Dieser hatte sich zuletzt deutlich gegen einen Abgang von Linux gestellt.

Beschwerden

Offen ist auch weiterhin, worum es sich bei den von Vizebürgermeister Josef Schmid (CSU) ins Spiel gebrachten, zahlreichen Beschwerden handelt. Gibt es doch dazu auch auf Nachfrage bisher keine Details. Laut heise scheinen die Hauptkritikpunkt der Nutzer in der Stadtverwaltung aber vor allem grob veraltete Softwareversionen von Firefox, Thunderbird und OpenOffice zu sein. (apo, derStandard.at, 24.8.2014)

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