Koala durch Mund-zu-Mund-Beatmung gerettet

22. August 2014, 12:54
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Erholt sich nun in einem Heim

Melbourne - Der beherzte Einsatz eines australischen Wildtierschützers hat einem schwer verletzten Koala das Leben gerettet. Das Tier war in einem Vorort von Melbourne offenbar von einem Auto angefahren worden und musste mit Mund-zu-Beatmung wiederbelebt werden.

Als Einwohner die Feuerwehr am Donnerstagabend nach Langwarrin riefen, sahen die Helfer, dass der Koala in einen Baum geklettert war. "Wir dachten, er sei in dem Baum gestorben. Aber dann ist er heruntergefallen und wir haben ihn in einem Tuch aufgefangen", berichtete Feuerwehrmann Sean Curtin im Radiosender Fairfax.

Alles wieder gut

Daraufhin beatmete ein Wildtierschützer den Koala, ein anderer massierte ihm das Herz. Die Szene von der Rettung des pelzigen Tiers sorgte inzwischen in sozialen Netzwerken für viel Anteilnahme. Am Freitag erholte sich der Koala in einem Heim für Wildtiere. Es gehe ihm gut und er fresse wieder, sagten seine Pfleger.

Schätzungen zufolge leben nur noch etwa 43.000 Koalas in der freien Wildnis. Da sie überwiegend in Bäumen leben, ist eine Zählung jedoch schwierig. Sie sind durch die fortwährende Verkleinerung ihres Lebensraums gefährdet. Aber auch Autounfälle und Angriffe durch Hunde bedrohen die Tiere. (APA, 22.8.2014)

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