13 Verletzte bei Massenkarambolage auf Donauuferautobahn

21. August 2014, 15:32
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Zwei Frauen und ein Mann schwer, zwei Kinder leicht verletzt - Neun Fahrzeuge involviert

Wien - Am Donnerstagnachmittag ist es im Bereich der Floridsdorfer Brücke auf der Donauuferautobahn (A22) zu einer Massenkarambolage gekommen. Bei dem Auffahrunfall mit neun Fahrzeugen wurden insgesamt 13 Personen verletzt, drei davon schwer. Zwei Kinder erlitten leichte Verletzungen. An dem Unfall waren ein Lkw-Zug, ein Klein-Lkw und sieben Pkw beteiligt. Der Kleintransporter verlor zudem das Ladegut.

Zu dem Crash kam es aus noch unbekannter Ursache gegen 13.45 Uhr. Zahlreiche Einsatzkräfte von Rettung, Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. Zwei Frauen im Alter von 48 und 58 Jahren wurden lebensgefährlich verletzt, sie erlitten Polytraumen. Ein 31-Jähriger Mann wurde nach Angaben der Wiener Berufsrettung schwer verletzt. Unter den zehn leicht verletzten Personen befanden sich auch ein dreijähriger Bub und ein sechsjähriges Mädchen.

Nach Angaben der Feuerwehr wurde das Ladegut des Klein-Lkw, rund eine halbe Tonne Fleisch, auf der Fahrbahn verstreut. Es musste händisch entfernt werden. Die Aufräum- und Abschlepparbeiten dauerten am Donnerstagnachmittag noch an, bei der Polizei rechnete man nicht vor 17.30 Uhr mit einem Einsatzende.

Laut ÖAMTC wurde die Fahrbahn der A22 Richtung Stockerau gesperrt, ebenso die Floridsdorfer Brücke stadtauswärts sowie die Ausfahrt von der Donauuferautobahn. Richtung Stockerau gab es gegen 16.30 Uhr noch rund drei Kilometer Stau, Verzögerungen gab es auch auf den Umleitungsstrecken.

Am frühen Abend waren zwei der drei bei dem Unfall vom Nachmittag auf der Wiener Donauuferautobahn Schwerverletzten laut Auskunft der Krankenhäuser, in die sie eingeliefert worden waren, in einem relativ guten Zustand. Dieser war bei einer Frau, die ins Wilhelminenspital gekommen war, soweit stabil, dass sie bereits auf die Normalstation überstellt werden konnte.

Eine zweite Frau, die ins Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus eingeliefert worden war, hatte laut dem Chef der Klinik, Harald Herz, ein leichtes bis mittleres Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Ihr gehe es soweit gut, sie werde überleben. Laut ÖAMTC wurden nach 17.00 Uhr die rund um die Unfallstelle verhängten Verkehrssperren aufgehoben. Die Staus lösten sich auf. (APA, 21.08.2014)

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