Unteroffiziersgesellschaft wendet sich an Fischer

21. August 2014, 14:32
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Heer sieht sich "in seiner bisher größten Krise" - Man fragt sich, ob man "bewusst an die Wand gefahren" wird

Wien - Auch die Unteroffiziersgesellschaft will die Einsparungen im Bundesheer nicht hinnehmen und hat sich in einem offenen Brief an Oberbefehlshaber Bundespräsident Heinz Fischer gewandt: Es dränge sich der Verdacht auf, dass die Regierung die Armee "bewusst gegen die Wand fährt und damit die Sicherheit Österreichs gefährdet", heißt es in dem am Donnerstag verbreiteten Schreiben.

Verlorenes Vertrauen in Regierung

Vom Bundespräsidenten will die Unteroffiziersgesellschaft wissen, ob das der politische Wille der Regierung sei. Das Heer befinde sich "in seiner bisher größten Krise", die Einsparungsmaßnahmen führten im Unteroffizierskorps "zu einer tiefen Verunsicherung und zum Vertrauensverlust in die österreichische Bundesregierung". (APA, 21.8.2014)

  • Hilferuf an Oberbefehlshaber Fischer: Das Heer sieht sich "in seiner bisher größten Krise".

    Hilferuf an Oberbefehlshaber Fischer: Das Heer sieht sich "in seiner bisher größten Krise".

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