Britischer Geheimdienst sucht mit Computerspiel frische Agenten

21. August 2014, 10:10
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Spieler müssen bei "Assignment: Astute Explorer" Cyber-Angriff abwehren

Der in Abhörskandale verwickelte britische Geheimdienst GCHQ hat im Rahmen der Cyber Security Challenge bei der Entwicklung eines Computerspiels namens "Assignment: Astute Explorer" geholfen, bei dem es um einen Cyberangriff geht. Es soll auf die Gefahr von Angriffen über das Internet aufmerksam machen und testen, wie gut die Briten sich mit Online-Sicherheit auskennen, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Gleichzeitig will der Geheimdienst mit "Astute Explorer" frische Talente für sein Cyber-Abwehrprogramm ausfindig machen.

Finale gegen Hacker

Spieler schlüpfen dabei in die Rolle eines Geheimagenten und müssen einen Angriff auf ein fiktives Luft- und Raumfahrtunternehmen abwehren, auf das es Cyber-Bösewichte abgesehen haben. Anmelden kann man sich ab Donnerstag über die Website der "Cyber Security Challenge", einer Reihe von Wettbewerben, die talentierten Nachwuchs für das Thema Internet-Sicherheit begeistern sollen. Anfang September kann gespielt werden. Wer sich besonders gut schlägt, darf im kommenden Jahr in einem Live-Finale gegen Hacker antreten. (red/APA, derStandard.at, 21.8.2014)

  • Der Geheimdienst GCHQ kam Anfang des Jahres in die Schlagzeilen, weil er zusammen mit der NSA Spiele wie "World of Warcraft" unterwanderte, um Nutzer auszuspionieren.
    foto: reuters/eddie keogh

    Der Geheimdienst GCHQ kam Anfang des Jahres in die Schlagzeilen, weil er zusammen mit der NSA Spiele wie "World of Warcraft" unterwanderte, um Nutzer auszuspionieren.

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