Euro weiter schwach

28. August 2014, 17:08
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Ukraine-Krise drückt Gemeinschaftswährung

Der Euro hat sich am Donnerstag im späten europäischen Geschäft etwas schwächer zum heutigen EZB-Fixing von 1,3178 Dollar gezeigt. Gegen 17.00 Uhr notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,3164 Dollar, in der Früh tendierte sie noch bei 1,3205 Dollar.

Marktteilnehmer berichteten von einem sehr bewegten Handelstag. Nachdem im Frühhandel noch enttäuschende Konjunkturdaten aus Europa etwas auf den Euro gedrückt hatten, brachten zu Mittag neue Nachrichten zum Ukraine-Konflikt die Gemeinschaftswährung deutlicher unter Druck.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat Russland einen Einmarsch in sein Land vorgeworfen. Ein Ort an der Küste des Asowschen Meeres wurde nach ukrainischen Angaben von russischen Truppen und prorussischen Separatisten eingenommen. Russland bestritt den Einsatz seiner Truppen in der Ukraine.

Am späteren Nachmittag rückten dann noch aktuelle US-Wirtschaftsdaten in den Fokus: Die Daten vom US-Häusermarkt sind überraschend stark ausgefallen. Zudem war die Wirtschaft der Vereinigten Staaten im zweiten Quartal stärker gewachsen als gedacht. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren in der abgelaufenen Woche entgegen den Erwartungen von Experten gesunken.

Das Londoner Nachmittags-Fixing für den Goldpreis wurde mit 1.292,00 Dollar/Feinunze ermittelt. Das Vormittags-Fixing lag heute bei 1.288,00 Dollar. (APA, 28.8.2014)

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