Aufregung um Ferienvilla von niederländischem Königspaar

20. August 2014, 16:41
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Diskussion um hohe Kosten für Sicherheitszaun

Das niederländische Königspaar ist mit seiner Ferienvilla in Griechenland erneut in die Schlagzeilen geraten. Nach einem Streit um den Bau eines Bootsanlegers aus Beton vor der Villa in der Ortschaft Doroufi sorgten am Mittwoch die Kosten eines Sicherheitszauns für Aufregung.

Der niederländische Sender RTL Nieuws berichtete unter Berufung auf interne Dokumente, dass allein für die langfristige Pacht von benachbarten Grundstücksflächen, auf denen der Zaun verläuft, 461.000 Euro aus Steuergeldern ausgegeben wurden.

Bürgerinitiative gegen Bau eines Bootsstegs

Die Sicherheit von König Willem-Alexander (47) und seiner Frau Maxima (43) müsse in jedem Fall gewährleistet werden, sagte dazu der Minister für Sicherheit und Justiz, Ivo Opstelten, Reportern in Den Haag. Zu den Kosten äußerte er sich nicht. "Über Dinge, die für die Sicherheit nötig sind, machen wir keine Mitteilungen", zitierte die niederländische Nachrichtenagentur ANP den Minister.

Zuvor hatte der Bau des Bootsstegs eine Bürgerinitiative auf den Plan gerufen. Sie fürchtet, dass der Strand - entgegen griechischem Recht - komplett gesperrt werden könnte. Die niederländische Regierung hatte auch den Bau des Bootsanlegers als Maßnahme zur Gewährleistung der Sicherheit des Königspaares bezeichnet. (APA, red, derStandard.at, 20.8.2014)

  • Das Ferienanwesen des niederländischen Königspaares in der griechischen Ortschaft Doroufi.
    foto: ap/costas mitropoulos

    Das Ferienanwesen des niederländischen Königspaares in der griechischen Ortschaft Doroufi.

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