US-Korrespondent Frank Herrmann über die Ereignisse in Ferguson

Diskussion20. August 2014, 17:52
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Herrmann berichtet aus der Kleinstadt, die seit den tödlichen Schüssen auf einen schwarzen Jugendlichen nicht zur Ruhe kommt

Die Unruhen in Ferguson nehmen kein Ende. Als Reaktion auf die Tötung des unbewaffneten 18-jährigen Afroamerikaners Michael Brown durch einen Polizisten am 9. August kommt es in der Kleinstadt im Bundesstaat Missouri immer wieder zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und schwer bewaffneten Polizisten. Der Gouverneur verhängte eine Ausgangssperre, die nur bedingt eingehalten wurde. Die Protestierenden auf der Straße fordern, dass der Polizist, der Brown mit sechs Schüssen getötet hat, vor Gericht gestellt wird. In der Nacht auf Mittwoch beruhigte sich die Lage auf den Straßen der Kleinstadt zum ersten Mal ein wenig. Die Polizei setzte kein Tränengas mehr ein, Demonstranten warfen keine Molotowcocktails mehr.

STANDARD-Redakteur festgenommen

Der STANDARD-Korrespondent Frank Herrmann berichtet vor Ort und wurde inmitten der Ereignisse selbst Protagonist einer Episode, die ein beunruhigendes Schlaglicht auf die Pressefreiheit innerhalb der Vereinigten Staaten wirft: Gemeinsam mit einem Kollegen wurde er aufgrund fadenscheiniger Argumente inhaftiert und einige Stunden festgehalten.

Im STANDARD hat Herrmann bereits über die Geschehnisse aus persönlicher Sicht berichtet. Im Rahmen dieser User-Diskussion beantwortete er Ihre Fragen zur aktuellen Lage in den USA. (jmy, derStandard.at, 20.8.2014)

  • Frank Herrmann, STANDARD-Korrespondent in den USA.
    foto: privat

    Frank Herrmann, STANDARD-Korrespondent in den USA.

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