Ausgerechnet an seinem 2000. Todestag kämpft man am Augustus-Mausoleum gegen Überflutungen

19. August 2014, 19:04
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Graben stand unter Wasser - Laut einem Sprecher sei die Lage aber unter Kontrolle

Rom - Das Timing könnte kaum schlechter sein: Ausgerechnet am 2000. Todestag von Kaiser Augustus ist es an dessen Mausoleum in Rom nach einem Rohrbruch zu einer Überflutung gekommen. In der Nacht zum Dienstag stand der Graben rund um das Mausoleum des ersten römischen Kaisers unter Wasser.

Grund zur Sorge um das antike Bauwerk gäbe es aber keinen, meinte ein Sprecher der Kulturbehörden der Stadt. Die Lage sei unter Kontrolle, das Problem bekannt, im Winter stünden Überflutungen der Art wegen des höheren Grundwasserspiegels auf der Tagesordnung.

Mausoleum des Augustus, ein Schandfleck Roms

Zuvor hatte es Kritik an Roms Vorbereitung auf das Jubiläum gegeben. Zwar war das Mausoleum erstmals nach 79 Jahren wieder öffentlich zugänglich. Eine Reihe von Führungen wurde angekündigt, tatsächlich waren es aber nur drei, kritisierte die Tageszeitung "La Stampa". In seinem dreckigen, stark vermüllten Zustand und als Unterschlupf für Obdachlose sei das Mausoleum des Augustus ein Schandfleck in der Hauptstadt Italiens und vor allem ein vernachlässigtes Kulturgut. (APA/red, derStandard.at, 19.08.2014)

  • Das Mausoleum des Augustus auf dem Marsfeld; heute befindet sich dort die Piazza Augusto Imperatore.
    foto: wikimedia/leoboudv

    Das Mausoleum des Augustus auf dem Marsfeld; heute befindet sich dort die Piazza Augusto Imperatore.

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