Entwarnung in Oberösterreich

20. August 2014, 07:25
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Blutproben negativ - Weiterer Verdachtsfall in den USA

Vöcklabruck/Wien - In den beiden Ebola-Verdachtsfällen in Oberösterreich hat es Dienstagabend Entwarnung gegeben. Das teilte Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) als Gesundheitsreferent unter Berufung auf das telefonisch vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg übermittelte Laborergebnis der Blutproben mit.

Auch das Gesundheitsministerium teilte Dienstagabend mit: "Das Testergebnis war in beiden Fällen negativ". Die beiden nigerianischen Männer waren am Mittwoch der vergangenen Woche im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit aus Lagos über Dubai nach Österreich gereist. Danach trat bei ihnen Fieber auf. Gemäß den Alarmplänen kontaktierte die praktische Ärztin den Amtsarzt des Bezirkes. Anschließend wurden die beiden Patienten in einem "Infektionstransport" vom Roten Kreuz in das zuvor informierte Spital in Vöcklabruck gefahren und in einem Isolierzimmer untergebracht. Nunmehr wurde auch im Spital Entwarnung gegeben.

Unterdessen gibt es In den USA einen weiteren Ebola-Verdachtsfall. Ein Patient wurde in ein Krankenhaus in Sacramento im Bundesstaat Kalifornien eingeliefert und in einem Isolierzimmer untergebracht, wie der Krankenhausbetreiber Kaiser Permanente am Dienstag mitteilte. Um eine Ebola-Erkrankung auszuschließen, soll die US-Gesundheitsbehörde CDC eine Blutanalyse vornehmen. (APA,20.8.2014)

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